Sechs gesunde Fakten über Schokolade

Schokolade macht schläfrig und glücklich

Je höher der Kakaogehalt von Schokolade, desto besser. Blutdruck senken, Husten stillen und Glückshormone ausschütten: Welche Wirkung Schokolade entfalten kann.

Schokolade
Zart zergeht sie auf der Zunge: Schokolade schmeckt nicht nur, ihr Inhaltsstoff Kakao wirkt sich auch positiv auf unsere Gesundheit aus.
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Sie schmeckt als Dessert oder im Kuchen und gilt als Ersthelfer bei Liebeskummer: Schokolade. So lecker die süße Versuchung auch ist, sollte man sie nicht täglich in rauen Mengen vertilgen. Denn Schokolade enthält viel Zucker und Fett und zählt damit zu den hochkalorischen Nahrungsmitteln – 100 Gramm Vollmilchschokolade liefern 531 Kalorien, 100 Gramm Zartbitterschokolade mit 70 Prozent Kakaoanteil 520 Kalorien.

Doch Schokolade kann auch positive Effekte entfalten, was an dem enthaltenen Kakao liegt. Deshalb gilt: Je dunkler die Schokolade, desto besser. Zartbitterschokolade etwa enthält deutlich mehr Kakao als Vollmilchschokolade. Die gesunden Seiten von Schokolade im Überblick:

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      Wie viele Kalorien brauche ich täglich? Berechnen Sie hier Ihren individuellen Bedarf!

    Einschlafhilfe: In Kakao steckt sogenanntes Tryptophan: Eiweißbausteine, die die Serotoninbildung fördern. Das Glückshormon steuert wiederum die Bildung des Schlafhormons Melatonin. Auch in Milch ist Tryptophan enthalten. Ein Kakao am Abend (25 Gramm Zartbitterschokolade in einer Tasse heißer Milch auflösen) hilft also doppelt gut. Es gibt auch Fertig-Kakaos, die zusätzlich mit schlaffördernden Vitalstoffen und Kräuterextrakten wie Hopfen, Lavendel und Melisse angereichert sind. Manchen dieser Produkte wird allerdings viel Zucker zugesetzt – am besten vor dem Kauf die Inhaltsstoffe nachlesen.

  1. 13 gesunde Schoko-Fakten: Fast Medizin!

    Glücksbringer: Neben dem erwähnten Tryptophan liefert Schokolade auch den glücklich machenden Stoff Phenylethylamin. Der wird sonst nur produziert, wenn man verliebt ist.

  2. Helfer gegen Lampenfieber: Wen allein beim Gedanken an das nächste Referat die nackte Panik packt, der kann zu Bitterschokolade greifen, um mit dem Vortragsstress besser klarzukommen. Das raten Forscher der Universitäten Bern und Zürich. Die Wissenschaftler vermuten, dass bestimmte Kakaobestandteile, die Flavonoide, für die entspannende Wirkung verantwortlich sind. Die Studienteilnehmer, die Bitterschokolade gegessen hatten, schütteten weniger von den Nebennieren-Stresshormonen Cortisol und Adrenalin aus als die Placebo-Gruppe. Je höher dabei die Flavonoidspiegel im Blut waren, desto geringer fiel die Belastung mit Stresshormonen aus.

  3. Herzstärker: Kakao enthält den sekundären Pflanzenstoff Flavanol, der die Blutgefäße und den Blutdruck günstig beeinflusst. Forscher vermuten, dass Schokolade deshalb vorbeugend gegen Herzinfarkt und Schlaganfall wirkt. Auch hier gilt wieder: Dunkle Schokolade wegen des höheren Kakaogehalts bevorzugen.

  4. Hustenstiller: Ein natürlicher Inhaltsstoff von Bitterschokolade ist wirksamer als der Hustenstopper Codein. Das haben britische Forscher festgestellt. Zwei Wochen lang erhielten die Probanden ihrer Studie täglich ein Gramm des natürlichen Kakaoinhaltsstoffs Theobromin. Theobromin ist ein Alkaloid, das Muskeln entspannt, Gefäße erweitert und Nerven stimuliert. Die Wissenschaftler empfehlen, bei Husten täglich eine Tafel Schokolade mit möglichst hohem Kakaoanteil zu konsumieren. Da Schokolade allerdings viele Kalorien enthält, sollte man darauf achten, Kalorien an anderer Stelle einzusparen, um den täglichen Bedarf nicht zu überschreiten. 

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      Zu dick? Zu dünn? Mit dem BMI-Rechner finden Sie schnell heraus, ob Ihr Körpergewicht im Normbereich liegt - oder ob Sie ein paar Pfunde abnehmen sollten.

    Schlankmacher: Ein Team von Wissenschaftlern der Universität Granada hat die Gesundheitsdaten sowie Ernährungsgewohnheiten von knapp 1.500 Jugendlichen zwischen zwölf und 17 Jahren untersucht. Bei der Analyse von Süßigkeitenverzehr und Körperfett stellten die Forscher Verblüffendes fest: Diejenigen, die häufig Schokolade aßen, waren schlanker als der Durchschnitt. Sie verfügten über weniger Körperfett, hatten eine dünnere Fettschicht unter der Haut und um die Organe herum. Auch BMI und Taillenmaße fielen geringer aus.
    Die Experten vermuten, dass Katechine als Inhaltsstoffe der Kakaobohne dabei eine Rolle spielen. In Bezug auf Körperfett könnten diese sekundären Pflanzenstoffe die Insulinempfindlichkeit der Zellen erhöhen – und damit Übergewicht und Diabetes vom Typ 2 vorbeugen.

    In Bezug auf gesundes Körpergewicht gilt generell die Empfehlung, dass eine ausgewogene Ernährung in Verbindung mit regelmäßiger Bewegung der beste Weg ist, Normalgewicht zu erreichen und zu halten.

Rezept: Warme Birnen mit Schokoladensoße

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Zutaten für 4 Personen:

Zubereitung: Wasser, Zucker, Zimt, Piment und Nelken in einer Kasserolle bei mittlerer Hitze zum Köcheln bringen. Wenn der Zucker aufgelöst ist, fünf Minuten abkühlen lassen. Zimtstangen, Pimentkörner und Nelken herausnehmen. Schokolade, Kakao und Salz hinzugeben. Alles erneut erhitzen und rühren, bis die Schokolade geschmolzen ist. Die Birnen (am besten südafrikanische) für etwa 20 Minuten in leicht köchelndem Wasser pochieren. Mit der heißen Schokosoße anrichten.

Pro Portion: 350 Kalorien

Autor:
Letzte Aktualisierung: 23. März 2017
Durch:
Quellen: B. Buijsse et al., Chocolate consumption in relation to blood pressure and risk of cardiovascular disease in german adults. European Heart Journal doi: 10.1093/eurheart/ehq068; Fachzeitschrift Nutrition; Vortrag auf dem British Thoracic Society's winter meeting in London; Studie zu Schokolade und Stress im JACC: http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0735109714015836

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