Regional, frisch, gesund: Die Sorte der Woche

Schwarze Johannisbeeren

Die herben Beeren sind Hausmittel gegen Herpes, Krampfadern und gut für das Immunsystem

Wer regionale Produkte genießen will, ist an die Jahreszeiten gebunden. Welche Lebensmittel gerade Saison haben und deshalb besonders frisch und lecker in den (Super-)Marktregalen ausliegen, sagt Ihnen Lifeline mit der Sorte der Woche. Heute: die schwarze Johannisbeere.

Schwarze Johannisbeeren
Schwarze Johannisbeeren haben einen kräftigen, herben und eher eigentümlichen Geschmack. Ihre Anthocyane schützen gegen Krebs und andere Zivilisationskrankheiten.
© iStock.com/Jag_cz

Hätten Sie es gewusst? In schwarzen Johannisbeeren steckt fast vier Mal so viel Vitamin C wie in Zitronen und fast fünf Mal mehr als in roten Johannisbeeren. Die Ascorbinsäure sorgt gerade zu Beginn der Erkältungszeit für ein starkes Immunsystem. Außerdem steckt in Johannisbeeren Beta-Carotin, das die Schleimhäute schützt, sowie Niazin, das die Stimmung hebt und in der trüben Jahreszeit für stabile Nerven sorgt.

Antioxidantien satt: Diese Lebensmittel schützen vor Krebs

Sogar Eisen lässt sich in den Beeren nachweisen. Das Mineral beugt Blutarmut (Anämie) vor. Dazu finden sich in Johannisbeeren Magnesium sowie die Spurenelemente Mangan und Bor. Und es gibt noch viele weitere Gründe, öfter einmal eine Schale der schwarzen, herben Beeren auf den Tisch zu stellen:

1. Johannisbeeren für eine schlanke Linie

Schwarze Johannisbeeren regen Speichelfluss und Verdauung an. Das enthaltene Kalium entwässert sanft. Noch dazu liefern Johannisbeeren nur etwa 40 Kalorien pro hundert Gramm. Zu gut 80 Prozent bestehen sie aus Wasser, sieben von hundert Gramm sind unverdauliche Ballaststoffe, die ebenfalls die Darmtätigkeit fördern und Verstopfung vorbeugen.

2. Schwarze Beeren sind Radikalfänger

Anthocyane wie die Proanthocyanidine gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen und wirken als Radikalfänger. Dadurch wenden sie bleibende Schäden von der Erbsubstanz (DNA) ab und beugen Krebs vor. Ähnliche Wirkung entfalten Heidelbeeren, Aronia, Brom-, Him- und Erdbeeren. Antioxidantien wie die Anthocyane helfen zugleich, Sie vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu schützen.

3. Straffe Haut durch Johannisbeeren

Zitronensäure steckt in Ananas, natürlich in Zitronen, in schwarzen Johannisbeeren - und in vielen Kosmetikprodukten. Denn die Substanz kann Falten vorbeugen. 

4. Johannisbeeren gegen Herpes

Das reichlich enthaltene Vitamin C in Johannisbeeren hilft dem Immunsystem, die Herpesinfektion unter Kontrolle zu halten und Ausbrüche der Lippenbläschen zu verhindern, wie Studien zeigen konnten.. Die Bioflavonoide in den Beeren beugen ebenfalls Herpes simplex und der Gürtelrose (Herpes zoster) vor.

5. Auch im Winter Johannisbeeren auftischen

Selbst in den Wintermonaten müssen Sie nicht auf den Genuss schwarzer Johannisbeeren verzichten: In naturbelassener, schockgefrosteter Tiefkühlware bleibt ein Großteil der gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe enthalten. Daraus lässt sich zum Beispiel eine rote Grütze zubereiten: Dazu einfach die Johannisbeeren mit Himbeeren, Kirschen oder anderen Früchten in wenig Wasser und Zucker kochen, binden und kühlstellen.

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