Antioxidantien zum Trinken

Grüner Tee: Seine gesunde Wirkung von Abnehmen bis Zellschutz

Belebende Heilkraft zum Trinken: Wir lüften die erstaunlichen Gesundgeheimnisse des grünen Tees.

grüntee
Ob in Pulver- oder Beutelform: Grüner Tee liefert Antioxidantien, die unsere Organe vor Schäden schützen.
© iStock.com/alfernec

Grüner Tee ist bekannt für seine vielseitige Heilwirkung, seit 5.000 Jahren gilt die Pflanze als Gesundwunder. Grüntee hilft, Krankheiten vorzubeugen und den Körper vor schädlichen Einflüssen zu schützen:

Zellwächter: Die Antioxidantien im Tee helfen, Zellen und Gewebe vor schädlichen freien Radikalen zu schützen. Mehrere Studien konnten belegen, dass grüner Tee daher bei der Krebsvorsorge helfen kann. Regelmäßiger Genuss vom grünem Tee soll auch dazu beitragen, Gelenkentzündungen und Gelenkzerstörungen bei einer rheumatoiden Arthritis zu reduzieren.

Polyphenole, eine spezielle Klasse von Antioxidantien, wirken außerdem besonders effizient gegen Alterungsprozesse der Zellen. So hält grüner Tee nicht nur die Haut straff, sondern schützt auch das Gehirn.

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Herzschutz: Studien zufolge verhindern die Wirkstoffe des grünen Tees eine Verkalkung der Blutgefäße. Außerdem beeinflussen sie den Cholesterin- und Fettstoffwechsel positiv. So verringert sich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Alzheimerprävention: Grüner Tee hilft nachweislich dabei, die Gefahr von Kalkablagerungen im Gehirn zu verringern. Das schützt vor Krankheiten wie Demenz, Alzheimer und Parkinson. Das Koffein im grünen Tee hilft außerdem beim Konzentrieren, da es die Durchblutung des Gehirns fördert.

Infektionsabwehr: Die Flavonoide des grünen Tees wirken wie ein natürliches Antibiotikum. Sie aktivieren körpereigene Abwehrzellen, die Bakterien, Pilzkeime und Viren abtöten.

Stoffwechselturbo: Grüner Tee hilft, Stoffwechsel-Abfälle und Schadstoffe aus dem Körper abzutransportieren. Zudem kurbelt er unseren Kalorienverbrauch an: Wer grünen Tee trinkt, verbraucht sechs Prozent mehr Kalorien pro Tag. Das heißt: Bei einem Tagesbedarf von 2.000 kcal dürfen Sie 120 kcal mehr essen, ohne Fettpölsterchen anzusetzen.

Figurfreund: Doch auch auf andere Weise hilft grüner Tee beim Schlankbleiben. Er hält das Hormon Insulin in Schach und damit den Blutzuckerspiegel stabil. So bleiben wir nach einer Mahlzeit länger satt. Zudem sorgen die Catechine im Tee dafür, dass Fett schneller verbrannt und nicht im Körper angelagert wird.

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Verstopfungslöser: Die Gerbstoffe im grünen Tee regen die Produktion von Magensäften an. Das bringt die Verdauung in Schwung und hilft selbst bei hartnäckiger Verstopfung.

Gesunder Muntermacher: Gute Alternative zum Kaffee am Morgen: Grüner Tee wirkt erfrischend und macht wach. L-Theanin, eine Aminosäure im grünen Tee, hebt zudem die Stimmung und wirkt ausgleichend bei Stress.

Gesunde Rezepte mit Grünem Tee

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Rezept für Grüntee-Eis

Zutaten:

  • ein halber Liter Milch
  • ein halber Liter Sahne
  • 30 Gramm Grüntee-Pulver (Matcha)
  • 200 Gramm Zucker
  • eine Prise Salz

Zubereitung: Alle Zutaten miteinander vermengen, bis eine einheitliche Masse entstanden ist und der Zucker sich aufgelöst hat. Für eine halbe bis dreiviertel Stunde in die Eismaschine geben, bis das Matcha-Eis durchgefroren oder noch cremig ist. Das Eis im Gefrierfach/der Kühltruhe herzustellen, funktioniert auch, die Konsistenz wird dort aber nicht ganz so cremig.

Rezept für Grüntee-Kokos-Süppchen

Zutaten für vier Personen:

  • 150 g Gabelspaghetti
  • 2 Möhren
  • 1 kleine Stange Lauch
  • 300 g Hähnchen­brustfilet
  • 500 ml Kokosmilch
  • 1 l Geflügelbrühe
  • 3 Beutel grüner Tee
  • 1 Stängel Zitronengras
  • 1 kleines Stück Ingwer (etwa 2 cm)
  • Salz, Pfeffer (frisch gemahlen)
  • Chiliflocken
  • einige Blättchen glatte Petersilie

Zubereitung: Nudeln nach Packungsanweisung zubereiten. Möhren schälen, waschen und in feine Streifen, Lauch putzen, waschen und in feine Ringe schneiden. Hähnchenbrustfilet waschen, trocken tupfen und fein würfeln. Kokosmilch und Brühe mit Teebeuteln aufkochen. Zitronengras etwas flach klopfen. Ingwer schälen und fein würfeln. Hähnchenbrustfilet, Möhren, Lauch, Ingwer und Zitronengras in die Suppe geben und abgedeckt ca. 15 Minuten garen. Zitronengras und Teebeutel entfernen. Nudeln in die Suppe geben und mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken abschmecken. Petersilie überstreuen und servieren.

Pro Portion: 239 kcal

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