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Tipps

Karies vorbeugen

Die beste Kariesprophylaxe besteht aus einer mehrmals täglichen, gründlichen Mundhygiene, einer ausreichenden Versorgung der Zähne mit Fluorid, einer zahngesunden Ernährung und regelmäßigen Zahnarztbesuchen - das wissen viele. Aber ein Paar Dinge gibt es jedoch noch zu beachten.

Schallzahnbürsten entfernen im Vergleich zu Handzahnbürsten Zahnbeläge gründlicher, sind dabei aber schonender zu Zähnen, Zahnhälsen und Zahnfleisch. Grund: Bei der Schalltechnologie wird die Reinigungsleistung der Borsten durch eine dynamische Flüssigkeitsströmung unterstützt, die an schwer erreichbare Stellen und entlang des Zahnfleischrandes reicht. So kann die moderne Technik den Zeitbedarf bei der täglichen Zahnreinigung erheblich verkürzen.

So ist richtig

Zähneputzen nach dem Essen ist korrekt, jedoch nicht unmittelbar nach dem Genuss von säurehaltigen Speisen und Getränken. Sie entziehen dem Zahnschmelz Mineralstoffe, wodurch dieser vorübergehend an Härte verliert und unter dem mechanischen Einfluss der Zahnbürste leidet. Etwa eine halbe Stunde später hat sich der Zahnschmelz wieder regeneriert, und das Zähneputzen ist sinnvoll.

So nicht!

Kariesauslösende Bakterien sind nicht von Geburt an im Mund vorhanden. Sie werden in den ersten Lebensmonaten und -jahren durch Eltern oder Geschwister übertragen. Daher sollte eine Mutter niemals den Schnuller ihres Babys in den Mund nehmen, auch das gemeinsame Benutzen von Besteck sollte unterbleiben.

Was Sie sonst noch tun können

Eine zahngesunde Ernährung unterstützt die Kariesprophylaxe:

  • Auch wenn Zucker einer der größten Feinde der Zähne ist, muss niemand ganz darauf verzichten. Allerdings sollte das häufige Naschen über den Tag verteilt unterbleiben. Besser ist es, sich nach einer Mahlzeit etwas Süßes zu gönnen und anschließend die Zähne zu putzen.
  • Süßigkeiten, auf deren Packung das weiße Zahnmännchen auf rotem Grund zu finden ist, sind zucker­frei und weitestgehend säurearm (auch in der Apotheke erhältlich).
  • Wer bei der Wahl der Getränke auf der sicheren Seite sein möchte, sollte sich für Mineralwasser und Kräutertees entscheiden. In jedem Fall ungeeignet sind zuckerhaltige Limonaden, Cola sowie Fruchtsäfte mit hohem Säuregehalt.
  • Fluoridhaltiges Speisesalz kann dazu beitragen, die Fluoridversorgung der Zähne zu verbessern.
  • Nach dem Verzehr von stark säurehaltigen Speisen und Getränken sollten Mund und Zähne mit Wasser gespült werden.
  • Weitere Informationen rund um das Thema Zahn­gesundheit gibt es in dem Ratgeber "Ein Leben lang gesunde Zähne" von Dr. E. Laurisch und Dr. L. Laurisch, bestellbar im Buchhandel.


Autor: Springer Medizin
Stand: Sep 3, 2009


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