Haarausfall
Kommt der Haarausfall durch die Wechseljahre?
Haarausfall kommt in den Wechseljahren recht häufig vor. Im Allgemeinen ist es so, dass dunkelhaarige Frauen in den Wechseljahren eher zu Überbehaarung neigen, hellhaarige eher zu Haarausfall. Das kann auch nur im Genitalbereich sein. Eine hormonelle Ursache für Haarausfall kann im Anstieg der männlichen Sexualhormone liegen oder in einer Schilddrüsenerkrankung. Andere Ursachen: ein Mangel an Vitaminen oder Zink. Haarausfall gilt auch als Zeichen einer Haarwurzelerkrankung. Dies kann ein Hautarzt durch eine Haarwurzelanalyse klären. Auch eingenommene Medikamente können schuld sein. Bei "Liviella" etwa ist Haarausfall als Nebenwirkung im Beipackzettel beschrieben. Abhilfe kann eine zusätzliche niedrig dosierte Östrogengabe als Gel, Pflaster oder Tablette schaffen. Gegen Haarausfall gibt ein recht wirksames verschreibungspflichtiges Medikament: "Regaine für Frauen" (Wirkstoff: Minoxidil). Nebenwirkungen dieser Tinktur sind selten; manchmal kommt es lokal zu Brennen und Jucken.



