Gelenkbeschwerden
Können die Wechseljahre zu Gelenkbeschwerden führen?
Ja, es gibt dafür den Ober-Begriff "rheumatoide Arthritis". Dabei springen die Beschwerden von einer Gelenkgruppe auf die nächste, sind mal stärker, mal schwächer. Verantwortlich dafür ist ein Hormonmangel. Der bessert sich meist innerhalb weniger Wochen durch eine Gabe von Hormonen. Hilfreich sind auch Moorbäder, die es in Apotheken zu kaufen gibt. Es gibt sie auch als Teilbäder, z.B. für die Hände. Moor enthält Huminsäuren, die eine hormonähnliche Wirkung entfalten. Deshalb wurden Frauen früher bei Kinderlosigkeit, Regelbeschwerden etc. mit Erfolg zu Moorbadekuren geschickt. Die Einnahme von Calcium kann ich nur unterstützen, jedoch sollte zusätzlich Vitamin D im Präparat enthalten sein. Mit zunehmendem Alter verliert der Organismus nämlich die Fähigkeit, Vitamin D selbst herstellen. Vor der Behandlung einer rheumatoiden Arthritis ist es allerdings wichtig, andere Krankheiten durch eine umfassende medizinische Untersuchung auszuschließen. Dabei sollte auch das FMS (Fibromyalgie-Syndrom) einbezogen werden. Fibromyalgie ist immer noch schlecht erforscht und wird so oft verkannt. Doch besonders Frauen in der Perimenopause scheinen betroffen zu sein. Mehr Informationen finden sich im Internet. Auskunft über Spezialisten für Fibromyalgie können Ärztekammern geben.



