Gelbkörperhormon
Mangelt es mir an Gelbkörperhormon?
Die einfachste Möglichkeit, um einen Mangel an Gelbkörperhormon (z.B. Progesteron) festzustellen, ist die Morgentemperatur vier Wochen lang zu messen. Dazu benutzt man am besten ein normales elektrisches Thermometer und misst unter der Zunge, wo die Adern am dicksten sind. Die Temperatur in ein Kurvenblatt eintragen. Das gibt es bei Frauenärzten oder im Internet, z.B. auf der Seite www.agnucaston.de. oder bei www.urbia.de. Um nicht zum Sklaven solcher Kurven zu werden, reicht es Montag, Mittwoch und Freitag zu messen. Nach einem Eisprung, meist um den 12.bis 14.Tag nach Beginn der Periode, steigt die Temperatur: Bei zügigem Anstieg und konstanter Temperaturerhöhung über insgesamt 12-14 Tage um zirka 0,4 Grad Celsius besteht kein Gelbkörperhormonmangel. Steigt die Temperatur in vier Wochen gar nicht an, ist ein Mangel so gut wie sicher. Der Frauenarzt wird dann in der zweiten Zyklushälfte, also etwa drei Wochen nach Beginn einer Periode, das Gelbkörperhormon durch eine Blutprobe bestimmen. Ein Gelbkörperhormonmangel ist bei vielen Frauen das erste Zeichen der beginnenden Wechseljahre, kommt aber auch als vorübergehende Störung in jedem Lebensalter vor. Körperlich nehmen Frauen ihn meist wahr, weil der Zyklus unregelmäßig wird, sich Dauer und Stärke der Monatsblutung verändern, sie unter Durchschlafstörungen, nächtlichem Herzrasen und prämenstruellen Spannungsbeschwerden in der Brust leiden, die Libido sich verändert oder verstärkt Hautunreinheiten auftreten. Ein wirksames Pflanzenmittel gegen Gelbkörperhormonschwäche ist Keuschlamm, auch bekannt als Mönchspfeffer. (Agnus castus). Zeigt er keine Wirkung, kann ein Arzt Gestagene verordnen.



