Studie zur Todesursache bei Frauen

Rauchstopp bei Frauen: Je früher, desto länger das Leben

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Frauen, die vor ihrem 40. Lebensjahr aufhören zu rauchen, können das Risiko für den Rauchertod um 90 Prozent reduzieren.
Tobias Hase dpa

Gute Nachricht für künftige Nichtraucherinnen: Wer vor dem 40. Lebensjahr die Zigaretten weglegt, kann bis zu zehn Jahre länger leben. Hier gilt das Motto: Je früher, desto besser.

Raucherinnen, die früh vom Glimmstängel abkommen, erhöhen ihre Lebenserwartung erheblich. Das zeigt eine Untersuchung, die im britischen Fachjournal "The Lancet" veröffentlicht wurde.

Frauen, die vor ihrem 40. Lebensjahr aufhören zu rauchen, können das Risiko für den Rauchertod um 90 Prozent reduzieren. Konkret heißt das in Zahlen: Die Lebenserwartung steigt um neun Jahre. Noch besser sieht es für Frauen um die 30 aus. Wer in diesem Alter das Rauchen aufgibt, erhöht die Chancen auf ein zehn Jahre längeres Leben um 97 Prozent. Doch trotz dieser beeindruckenden Zahl:  Im Vergleich zu Nichtrauchern haben Raucher immer eine geringere Lebenserwartung.

Auf die Raucherjahre kommt es an

 "Mehr als die Hälfte der Frauen, die rauchen und weiter rauchen sterben daran. Aufhören wirkt. Und je früher man aufhört, desto besser", sagte der Leiter der Untersuchung, Professor Richard Peto von der Oxford Universität, dem britischen Sender BBC. Der wichtigste Risikofaktor sei die Anzahl der Jahre, die der Raucher zum Glimmstängel greife.

"Raucht man während 40 Jahren zehn Zigaretten am Tag, ist das viel gefährlicher, als während 20 Jahren 20 Zigaretten am Tag zu rauchen." Raucher(innen) sterben vor allem an Lungenkrebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder an chronischen Lungenerkrankungen. Frauen, die vor dem 15. Lebensjahr die ersten Zigaretten rauchen, sind besonders gefährdet. 

Über eine Million Frauen nahmen an der Studie teil

Rauchen Frauen später noch weiter, gehen sie ein hohes Risiko ein: Zwei Drittel der Todesfälle von Raucherinnen im Alter von 50 bis 79 Jahren sind demnach tabakbedingt.

"Raucher verlieren mindestens zehn Jahre ihres Lebens", schreiben die Forscher in "The Lancet". Sie werteten die Daten von über einer Millionen Britinnen für die Studie aus.

Zehn Schritte zum Nichtraucher
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    Wann rauchen Sie?

    In welchen Situationen greifen Sie ganz automatisch zur Zigarette? Analysieren Sie Ihre Vorlieben: Geschieht es eher in Stresssituationen, zum Morgenkaffee oder nach dem Essen? Wenn Sie sich selbst besser kennen, können Sie sich Brücken bauen zu Alternativen und tappen während der ersten Phase des Rauchstopps nicht in Gewohnheitsfallen.

    (c) Ryan McVay

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    Was genau steckt hinter dem Wunsch, das Rauchen aufgeben zu wollen?

    Legen Sie sich Ihre Gründe fürs Aufhören genau dar. Warum wäre es gut für Sie, damit zu brechen?

    (c) Ryan McVay

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    Wann sind Sie bereit?

    ...und wann besonders stressfrei? Wann liegt Ihre Seele buchstäblich in der Hängematte, das könnte ein guter Zeitpunkt sein, mit dem Rauchen aufzuhören. Setzen Sie sich einen Termin. Legen Sie den Tag des Rauchstopps so fest, dass möglichst wenige Gelegenheiten ihnen - im übertragenen Sinne - einen Glimmstengel stellen können.

    (c) Ryan McVay

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    Erzählen Sie anderen von ihrem Plan

    Sobald Sie ihre Freunde und Familie eingeweiht haben, erfahren Sie mehr Unterstützung und der Weg zurück wird schwieriger. Und sollten Sie wegen des Nikotinentzugs in der ersten Zeit auch mal gereizter sein, dann weiß das Umfeld, weshalb Sie genervt sind.

    (C) 2009 Jupiterimages

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    Schaffen Sie sich selbst ein Belohnungssystem

    Da Sie viel Geld sparen ohne Zigaretten, könnten Sie sich davon ein Selbstgeschenk machen nach dem ersten Vierteljahr, um sich zu belohnen und zu ermutigen. Aber Vorsicht vor süßen Belohnungsritualen, das kann aufs Gewicht einzahlen...

    (c) Stockbyte

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    Routine schafft Raucher

    Im Büro gibt's zum Kaffee nicht nur den Keks, sondern auch noch eine 'Zigi'? Brechen Sie mit alten Ritualen und Gewohnheiten. Falls Sie immer zum Frühstück zum Kaffee eine rauchen müssen, dann greifen Sie fürs Erste einfach zu Tee und unterwandern so ihr eigenes Ritual.

    (c) Stockbyte

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    Bleiben Sie Ihrem Ziel treu!

    Rufen Sie sich in Erinnerung, warum Sie aufhören wollten und weshalb das so gut ist, wenn Sie mal schwächeln. Und entwickeln Sie einen persönlichen Slogan, den Sie sich immer wieder vorsagen, um sich zu motivieren.

    (c) Stockbyte

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    Positive Ablenkung schaffen

    Neue Rituale und schöne Momente gehören zu einer solchen Umbruchsphase als motivierende Einheiten unbedingt dazu - vielleicht gelingt es Ihnen, ein neues Hobby wie etwas das Tandemfahren für sich zu finden. Dabei können Sie sich selbst vom Gedanken ans Rauchen ablenken.

    (c) altrendo images

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    Next exit das Versagen?

    Im Schnitt benötigen Raucher sechs Versuche, mit dem Rauchen aufzuhören. Von daher sind Rückfälle auch normal. Sie dürfen sich jedoch nicht damit vom Aufhören abbringen lassen. Sondern müssen dann wieder zurück auf Start. Und konzentrieren Sie sich auf positive Nebeneffekte des Rauchstopps wie etwa den besseren Geruchs- oder Geschmackssinn.

    (c) altrendo images

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    Beugen Sie einer Gewichtszunahme vor

    Da das Essen nach einem Rauchstopp oftmals besser und aromatischer schmeckt, sollten Sie ein wenig auf Ihre Essegewohnheiten achten, um nicht zuzunehmen. Eine gesunde Ernährung schadet sowieso nicht, von daher legen wie Ihnen hiermit auch unsere Rubrik "Gesunde Ernährung" schwer ans Herz.

    (c) altrendo images

Autor: dpa / lifeline
Letzte Aktualisierung: 29. Oktober 2012

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