Herz & Kreislauf

Herzschwäche: Welche Behandlung hilft?

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Herzschwäche-Behandlung durch gesunden Lebenswandel

Für die Behandlung der Herzschwäche stehen eine ganze Reihe von Medikamenten zur Verfügung. Pflanzliche Präparate können zum Beispiel die körperliche Belastbarkeit steigern. Ein gesunder Lebenswandel ist dennoch entscheidend.

Wenn der Arzt bei Ihnen eine Herzschwäche festgestellt hat, kann eine medikamentöse Behandlung erfolgen. Diese ist aber nur dann sinnvoll, wenn Sie als Patient mitarbeiten und alle Risikofaktoren ausschließen, die Ihr Herz weiter schädigen könnten.

Stellen Sie Ihre Ernährung um

Wenn Sie übergewichtig sind, regulieren Sie Ihr Gewicht. Denken Sie daran, dass jedes Kilo zu viel Ihr Herz belastet. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung ist wichtig: Essen Sie kaloriengerecht, fettarm und ausgewogen. Auch zu viel Kochsalz kann Wassereinlagerungen begünstigen und die Herzinsuffizienz verschlimmern. Zu empfehlen sind Obst und Gemüse, Milch und Joghurt sowie Nudeln, Reis und Kartoffeln. Zudem sollten Sie Nahrungsmittel wie Käse und Wurst, Sauerkraut, Salzstangen oder Chips nur noch in Maßen genießen.

Diuretika und Betablocker

Zur Behandlung der Herzschwäche stehen unterschiedliche Präparate zur Verfügung: Digitalisglykoside aus dem Fingerhut bewirken die Steigerung der Kontraktionskraft des Herzmuskels. Sie werden bei schwereren Stadien der Herzmuskelschwäche eingesetzt. Die so genannten Wassertabletten (Diuretika) fördern die Wasserausscheidung durch die Nieren. Zudem werden ACE-Hemmer und Betarezeptorenblocker eingesetzt, um das Voranschreiten der Herzschwäche zu verhindern.

Auch Pflanzenarznei stärkt das Herz

Pflanzliche Arzneimittel aus Weißdorn können die Belastungstoleranz bei Herzinsuffizienz steigern. Die enthaltenen Flavonoide und Procynide erhöhen die Schlagkraft des Herzmuskels und senken den Bluthochdruck. Ein Kombinationspräparat mit Extrakten aus Weißdorn, Campher, Cactus und Baldrian wirkt anregend, es lindert funktionelle Herzbeschwerden und stärkt den Kreislauf. Auch Extrakte aus Rotklee haben einen positiven Effekt bei der Behandlung der Herzschwäche: Sie verbessern die Elastizität der Blutgefäße und haben langfristig einen positiven Einfluss auf den Blutdruck.

Autor: Springer Medizin
Letzte Aktualisierung: 12. November 2003
Quellen: Nach Informationen der Universität Witten-Herdecke, der Ärzte Zeitung und www.cardiologie.de

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