Rücken & Gelenke
Schonurlaub bei Rückenschmerzen Fehlanzeige
Rückenschmerzen können sehr belastend sein. Aber trotzdem sollte man sich nicht zu sehr schonen. Moderate Bewegung ist sogar wichtig, um die Beschwerden zu lindern, auch wenn dies am Anfang unangenehm erscheint. Die Urlaubszeit ist ideal, um den vom Alltag gestressten Körper wieder ins Lot zu bringen. Gemütliches Wandern, Aquagymnastik oder Spa-Anwendungen sind für Rückenpatienten besonders geeignet.
Bewusst planen, mit Bedacht auswählen
Laut Statistik leiden bis zu 40% der Deutschen unter Rückenschmerzen - manche nur ab und an, bei anderen ist das Leiden jedoch chronisch. Die Ursachen sind vielfältig und oftmals kann der Grund für die Beschwerden gar nicht eindeutig festgestellt werden. Häufig sind es Fehlhaltungen oder einseitige Belastungen im Arbeitsalltag, aber auch stressbedingte Verspannungen, die hinter Rückenschmerzen stehen. Umso wichtiger ist es für die Betroffenen, den Urlaub so zu planen, dass Körper und Geist gleichsam Erholung finden. Bewegung ist das A und O, um Rückenprobleme nicht chronisch werden zu lassen. Die Muskulatur wird gestärkt, die Stabilität des Rückens dadurch verbessert. Wer den Rücken ruhig stellt, bewirkt genau das Gegenteil, die Rückenprobleme drohen sich weiter zu verstärken bzw. chronisch zu werden. Auch in den Ferien sollte man darum ein moderates Sportprogramm mit einplanen.
Im Urlaub aktiv gegen Rückenschmerzen
Wichtig ist die Auswahl geeigneter Urlaubsaktivitäten. Dabei sollte man stets darauf achten, den Rücken nicht zu stark zu strapazieren. Wer gerne an der frischen Luft unterwegs ist, kann mit Nordic Walking oder entspannten Wandertouren in sanfter Hügellandschaft viel für seine gestresste Wirbelsäule tun. Weniger geeignet ist Schwimmen im Brust- oder Schmetterlingsstil. Die Rückenlage aber entspannt die gesamte Wirbelsäulenmuskulatur und ist, wenn sie in Sole- oder Heilwasser durchgeführt wird, auch gut für Haut und Gelenke. Auch Aquagymnastik unter physiotherapeutischer Anleitung ist sehr zu empfehlen. Die Bewegung unter Wasser entlastet die Gelenke und hilft nebenbei, das eine oder andere Fettpölsterchen abzubauen.
Generell keine gute Wahl für Rückenpatienten sind Sportarten wie Golf, Tennis oder Volleyball: Sie belasten den Rücken und können die Beschwerden eher noch verschlimmern.
Den richtigen Urlaubsort auswählen
Mit einem schlimmen Rücken sollte man sich nicht auch noch mit zu weichen Hotelbetten oder unbequemen Strandliegen plagen. Die Qualität der Angebote ist daher ebenso wichtig wie die Überlegung, welches Klima einem am meisten liegt. Wandern zum Beispiel kann man am Meer und auch in Wald- und Bergregionen. Jenseits der rein touristischen Urlaubsgegenden halten viele Kurorte attraktive Ferienangebote für Menschen mit Rückenleiden bereit, die teilweise sogar von den Krankenkassen bezuschusst werden.
Zusatzangebote nutzen
Erkundigen Sie sich beim Reiseanbieter Ihres Vertrauens auch über mögliche Gesundheitsprogramme vor Ort. Akupunktur, Heu- oder Moorpackungen und Bäder in Heilquellen haben sich bei vielen Rückenleiden bewährt. In zahlreichen Ferienpaketen sind auch Sportprogramme mit Yoga, Tai Chi oder Rückengymnastik enthalten. Gut ausgeschilderte Wanderwege in der Umgebung oder ein hoteleigener Pool, in dem man in Rückenlage seine Bahnen ziehen und sich anschließend bei einer Massage entspannen kann, sind eine gute Ergänzung zum Urlaubsprogramm.




