Definition

Traditionelle chinesische Medizin (TCM)

Die Traditionelle Chinesische Medizin, kurz: TCM, ist eine alternativmedizinische Naturheilkunde, die auf alten chinesischen Heilverfahren beruht. Sie ist über 2.000 Jahre alt und wird auch heute noch in China angewendet. In den westlichen Industrieländern erfreut sich die TCM wachsender Beliebtheit. Sie wird häufig in der Schmerztherapie, bei der Raucherentwöhnung und in vielen weiteren Bereichen eingesetzt.

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) wird als alternativmedizinisches Verfahren besonders bei chronischen Erkrankungen angewendet. Akupunktur oder Moxibustion sind alte, traditionelle Anwendungen, mit denen die Lebensenergie, das Qi, reguliert und harmonisiert werden soll.

Grundlage hierfür ist die Annahme, dass die Lebensenergie jedes Menschen auf bestimmten Bahnen im Körper verläuft und alle Organe miteinander verbindet. Kommt es zu Störungen, fließt das Qi nicht mehr richtig und es treten Beschwerden auf. Anwender der Traditionellen Chinesischen Medizin lokalisieren diese Bahnen und behandeln bestimmte Punkte – je nach Störung – um das Qi wieder zum Fließen zu bringen.

Auch andere Therapien aus der TCM sind in den westlichen Ländern bekannt. Die Ernährung nach den soll bei Krankheiten helfen, aber auch bei Übergewicht günstig sein. Die alte Massagetechnik kann selbst angewendet werden, um kurzfristig Beschwerden zu lindern. Viele Ärzte und Heilpraktiker in Deutschland wenden mittlerweile Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin an.

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Autor: Karin Wunder / Lifeline
Letzte Aktualisierung: 17. August 2010
Quellen: Online-Informationen der Internationalen Gesellschaft für Chinesische Medizin e.V.: www.tcm.edu (Stand: 08/2010) Maciocia, G.: Grundlagen der chinesischen Medizin. Elsevier, München 2008 Stiftung Warentest: Die Andere Medizin. „Alternative“ Heilmethoden für Sie bewertet. Stiftung Warentest, Berlin 2005 Stux, G. et. al.: Akupunktur. Lehrbuch und Atlas. Springer Medizin Verlag, Berlin 2007

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