Erster Schritt: Gründlich informieren

Welche Behandlung ist die richtige?

Mehr zur Therapie von Wechseljahrsbeschwerden

Soll ich Hormone nehmen? Helfen pflanzliche Mittel gegen meine Wechseljahrsbeschwerden? Viele Frauen sind verunsichert, welche Behandlung für sie die richtige ist.

Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Stimmungsschwankungen und eine trockene Scheide können die Lebensqualität in den Wechseljahren erheblich beeinträchtigen. Verständlich, dass viele Frauen nach Möglichkeiten suchen, die Beschwerden in den Griff zu bekommen. Es stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, sodass häufig Fragen auftauchen: Soll ich auf pflanzliche Arzneimittel setzen?

Oder ist eine Hormontherapie das Richtige für mich? Bei welcher Therapie fühle ich mich am wohlsten? Gibt es Risiken, die ich beachten muss? Um alle auftauchenden Fragen beantworten zu können, gilt für Frauen in den Wechseljahren vor allem eins: Sie sollten sich umfassend informieren.

Beratung beim Frauenarzt

Erster Ansprechpartner in Sachen Klimakterium ist für die meisten Frauen ihr Gynäkologe oder ihre Gynäkologin. Unter Umständen kann es sinnvoll sein, mehrere Meinungen einzuholen, da auch unter Medizinern die Einschätzungen variieren. Meistens ist es sehr hilfreich, wenn man sich zu Hause auf das Gespräch vorbereitet und die wichtigen Fragen notiert.

Weitere Informationsquellen

Neben der Beratung beim Gynäkologen können zusätzlich auch die Informationsangebote von Frauengesundheitszentren und Beratungsstellen hilfreich sein. Mitunter bieten diese auch Seminare oder Gruppen zum Thema „Wechseljahre“ an. Auch der Austausch mit Freundinnen oder in einer Selbsthilfegruppe kann dazu dienen, grundsätzliche Fragen zu klären und unterschiedliche Sichtweisen zu hören: Wie bekommen andere Frauen die körperlichen und psychischen Probleme in den Wechseljahren in den Griff? Was hat ihnen geholfen?

Gesundheitliche und persönliche Gründe entscheiden über Therapie

Ob eine Hormontherapie bei wechseljahrsbedingten Beschwerden die richtige Wahl ist, kann eine Frau nur mit einem Gynäkologen oder einer Gynäkologin gemeinsam entscheiden. Ausschlaggebend ist dabei die individuelle Situation der Frau. So können sehr starke Wechseljahrsbeschwerden oder eine Osteoporose mit erhöhtem Risiko für Knochenbrüche für eine Hormonbehandlung sprechen.

In anderen Fällen sollte von einer Hormonbehandlung abgesehen werden, z.B. bei einer akuten Venenentzündung, nach einer Brustkrebserkrankung oder bei Raucherinnen. Neben medizinischen Gründen spielen auch die Lebensumstände eine Rolle bei der Wahl der Therapie. Neben den Möglichkeiten zur medikamentösen Behandlung der Beschwerden spielen immer auch eine positive Einstellung zum Älterwerden und ein gesunder, aktiver Lebensstil eine zentrale Rolle für das Wohlbefinden.

Neueste Fragen aus der Community
  • Wechseljahre
    Hormone ja oder nein ?
    gestern, 19:07 Uhr von rosi58

    Hallo Frau Dr. Grüne  Ich bin 56 und habe seit 2006 keine Gb mehr sowie nur noch einen...  mehr...

  • Wechseljahre
    wechsel
    gestern, 16:15 Uhr von rot

    hallo frau dr.grüne-könnte ich auch schon jetzt das pflaster mit östrogen und gestagen...  mehr...

  • Wechseljahre
    Umrechnung
    gestern, 11:23 Uhr von gollumchen

    Woher weiß man wie viel Mikrogramm Ethinylestradiol dem Östradiol etwa entsprechen? Gibt...  mehr...

Was andere über die Wechseljahre lesen wollten
Wechseljahre – die ersten Symptome und Anzeichen
Klimakterium und seine Beschwerden

Anfang 40 zeigen sich bei den meisten Frauen erste Symptome der Wechseljahre mehr...

Hitzewallungen machen noch keine Wechseljahre
Fliegende Hitze rund um die Menopause

Anzeichen der Wechseljahre: Jede Zweite hat Schweißausbrüche schon weit vor der Menopause mehr...

Forum: Wechseljahre

Denn es tut gut, sich mit Anderen austauschen zu können.

Zum Forum