Tipps für Angehörige von Schwerhörigen
Schwerhörigkeit betrifft bei weitem nicht nur die Ohren. Die Sprache ist unser wichtigstes Kommunikationsmittel. Deshalb hat ein vermindertes Hörvermögen für Betroffene weitreichende Konsequenzen.
Durch den mangelnden Austausch fühlen Schwerhörige sich häufig isoliert und sind verletzbar. Da vieles, was in der Familie besprochen wird, einfach an ihnen vorbei geht, entsteht leicht der Eindruck, der Schwerhörige sei nicht mehr an den anderen interessiert. Wenn Sie ihn oder sie nicht aktiv in das soziale Leben miteinbeziehen, werden Sie mehr und mehr die Nähe verlieren.Besonders Familienmitglieder können in vieler Hinsicht dazu beitragen, dem Betroffenen seine Behinderung so erträglich wie möglich zu machen. Der Schwerhörige eignet sich automatisch eine Reihe von Hilfsmitteln an, um den Hörfehler zu kompensieren. Man liest von den Lippen ab, verfolgt die Mimik und Gestik sehr aufmerksam und bastelt sich aus all diesen Eindrücken und dem, was man noch hört, das Gesprochene zusammen. Es liegt auf der Hand, dass dadurch die Kräfte viel eher nachlassen, als das bei Normalhörenden der Fall ist. Wenn Sie bei Gesprächen folgende Regeln beachten, erleichtern Sie Ihrem Gesprächspartner das Zuhören:
- Sprechen Sie langsam und deutlich.
- Schreien Sie nicht.
- Es gibt viele Hörprobleme, die nicht allein darauf beruhen, dass die Töne zu leise wahrgenommen werden. Oft können Schwerhörige auch hohe oder tiefe Töne weniger gut hören. Das führt dazu, dass die Sprache verzerrt wahrgenommen wird. Sie können dem Schwerhörigen in diesen Fällen das Verstehen nicht erleichtern, indem Sie lauter Schreien.
- Wenden Sie dem Schwerhörigen das Gesicht zu. Er kann so viele zusätzliche Signale deuten, die das Verstehen erleichtern.
- Formulieren Sie kurze und klare Sätze.
- Haben Sie Geduld und wiederholen Sie Unverstandenes.
- Formulieren Sie besonders wichtige Mitteilungen schriftlich. Vergessen Sie nicht, dass ein schlechtes Gehör zahlreiche seelische Probleme nach sich zieht. Zeigen Sie einem betroffenen Familienmitglied deshalb bewusst Ihre Zuneigung. Kommunizieren Sie auch über nicht alltägliche Dinge, um die Nähe aufrecht zu erhalten, die der Betroffene dringend braucht, um dem Gefühl der Einsamkeit zu entgehen.
Vergessen Sie nicht, dass ein schlechtes Gehör zahlreiche seelische Probleme nach sich zieht. Zeigen Sie einem betroffenen Familienmitglied deshalb bewusst Ihre Zuneigung. Kommunizieren Sie auch über nicht alltägliche Dinge, um die Nähe aufrecht zu erhalten, die der Betroffene dringend braucht, um dem Gefühl der Einsamkeit zu entgehen.
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