Schwerhörigkeit - die ersten Anzeichen

Schwerhörigkeit zeigt sich dadurch, dass bestimmte Tonlautstärken oder Frequenzen (z. B. hohe oder tiefe Töne) schlecht oder gar nicht mehr gehört werden. Dabei ist es nicht immer einfach, ein Hörproblem, das sich langsam einstellt, frühzeitig zu bemerken.

Hörschäden zu erkennen ist meist nicht einfach, weil sich ein Nachlassen des Hörvermögens in den meisten Fällen schleichend bemerkbar macht. Menschen, die schlecht hören, sind oftmals schneller erschöpft, weil für sie der Hörprozess sehr anstrengend ist und viel Konzentration erfordert. Ob zusätzlich weitere Beschwerden (z. B. Tinnitus, Schwindel) auftreten, hängt davon ab, wie ausgeprägt die Schwerhörigkeit ist und welche Ursache ihr zugrunde liegt.

Erste Anzeichen, die auf Hörprobleme hindeuten können sein:

  • Wenn Naturgeräusche wie Vogelgezwitscher, Blätter- oder Meeresrauschen nicht mehr wahrgenommen werden.
  • Wenn Geräusche im Haushalt (z. B. Summen des Kühlschranks, Ticken des Weckers) sowie Telefon und Türklingel nicht mehr hörbar sind.
  • Wenn Gespräche als sehr anstrengend empfunden werden, Gesprächspartner häufig missverstanden werden und häufiges Nachfragen erforderlich ist.
  • Wenn eine Geräuschkulisse (z. B. andere Gesprächen im Hintergrund, Musik) es erschwert, Unterhaltungen zu folgen.
  • Wenn Fernseher oder Radio nur noch sehr laut gehört werden können

Bei solchen Anzeichen sollte ein Hals-Nasen-Ohren-Arzt die Ursachen abklären.

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Autor: Lifeline
Letzte Aktualisierung: 18. Januar 2012
Quellen: Informationen der „HNO-Ärzte im Netz“ – Herausgegeben vom Dt. Bundesverband der Hals-Nasen-Ohren-Ärzte e. V.

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