Fettabsauge und Straffen

Cellulite erfolgreich behandeln

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Cellulite kann behandelt werden.
Getty Images/Brand X

Eine Kombination aus Vibrationsfettabsaugung (Vibrationsliposuktion) und Lymphbehandlung führt bei der Behandlung der Cellulite zu überzeugenden Ergebnissen. Für die therapierten Frauen kommt es nicht nur optisch zu einer Besserung der Cellulite, sondern auch zu einem gesteigerten Wohlempfinden.

Der erste Schritt der kombinierten Cellulite-Therapie besteht in einer dermatologischen Lymphtherapie. Dem Chirurgen ist es dadurch möglich, Flüssigkeit aus dem Gewebe zu massieren, so dass die anschließende Absaugung effektiver ist. Danach folgt die Vibrationsliposuktion. Sie ist eine wenig belastende Methode gegen Cellulite, die unter örtlicher Betäubung durchgeführt wird. Ungefähr eine Stunde vor Beginn der Fettabsaugung wird in das zu entfernende Fett ein Mittel gespritzt, das den Bereich betäubt und das Fett weicher macht. Dann saugt der Operateur unter schwingenden Bewegungen mit einem Spezialinstrument das Fett ab, Gefäßverletzungen lassen sich so vermeiden. Nach Behandlung sind die Frauen in der Regel sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Cellulite-Behandlung und bei einem gesunden, angepassten Lebensstil halten die Ergebnisse lange an.

Frauen haben einen höheren Anteil an Körperfett, daher auch die Cellulite

Cellulite ist ein weibliches Problem: Im Vergleich zu Männern haben Frauen einen höheren Fettanteil (25 % Fett und 25 % Muskulatur). Die weiblichen Hormone Östrogen und Progesteron führen vor allem am Gesäß und Oberschenkel zu einer gesteigerten Fettansammlung in den Fettzellen, was zur Cellulite führt. Diese werden unter dem Einfluss des Östrogens auch weniger abgebaut. Ein Mangel des männlichen Hormons Testosteron zieht eine Erschlaffung des Bindegewebes nach sich. So kann es im Zusammenwirken mit weiteren Faktoren, wie z.B. eingeklemmte Gefäße durch zu große Fettzellen, zur Herausbildung der Cellulite kommen.

Autor: lifeline lifeline
Letzte Aktualisierung: 17. Februar 2012
Durch: Springer Medizin
Quellen: Nach Informationen der Medical Consulting Group, Februar 2006

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