Den Schlaganfall erkennen

Schlaganfall

Apoplex

Zu etwa 80 bis 85 Prozent ist ein Gefäß durch ein Blutgerinnsel (Thrombus) verschlossen und damit die Blutversorgung des Gehirns gestört. Deutlich seltener ist eine Hirnblutung die Ursache für eine Schädigung der Gehirnzellen und somit für einen Schlaganfall.

Der Erkrankung liegt eine Sauerstoffunterversorgung der Gehirnzellen zugrunde. Der Sauerstoffmangel ist deshalb so schwerwiegend, weil die Aufnahme und Bewertung von Sinneseindrücken, die Planung und Ausführung von Bewegungen und sprachlichen Äußerungen auf das Funktionieren der Gehirnzellen angewiesen ist. Ohne Sauerstoff sterben die Nervenzellen im Gehirn sehr schnell ab.

Schlaganfälle nehmen hierzulande zu

Nachdem in den letzten Jahrzehnten ein Rückgang der Schlaganfallhäufigkeit verzeichnet werden konnte, ist in Deutschland dieser Trend nicht mehr zu beobachten. Im Gegenteil: Aufgrund der wachsenden Zahl älterer Menschen und der zunehmenden Verbreitung der Risikofaktoren wird eine deutliche Steigerung der Schlaganfallhäufigkeit registriert.

Angesichts der Bedeutung des Schlaganfalls für den einzelnen Menschen und die ganze Gesellschaft ist es besorgniserregend, dass fast zwei Drittel der Bürger kaum etwas über Risikofaktoren und Symptome des Schlaganfalls (Apoplex) wissen.

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Fragen zum Thema

Autor: Anna Haugg/Lifeline
Letzte Aktualisierung: 23. September 2011
Durch: Andreas Gill/Lifeline
Quellen: Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN), Deutsche Schlaganfall Gesellschaft (DSG) (2008): Leitlinien zur Akuttherapie des ischämischen Schlaganfall 2008 (Aktualisierung Mai 2009).

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