Nagelpflege

Die Nagelhaut - ein wichtiges Schutzschild

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Nagelhaut pflegen - beste Vorbeugung gegen Nagelpilz
Getty Images/Hemera

Bei der Nagelbehandlung dürfen Sie die Nagelhaut pflegen, jedoch nicht wegschneiden. Auch beim Nägelkauen kann das natürliche Schutzschild verletzt werden.

Bei der Maniküre (Pflege der Hände) und Pediküre (Pflege der Füße) kann man Vieles falsch machen. Vor allem im Umgang mit Schere und Knipser sollte darauf geachtet werden, dass man die empfindliche Nagelhaut nicht verletzt. Die Nagelhaut zu pflegen ist das oberste Ziel. Denn ist diese erst einmal eingerissen oder versehentlich geschnitten worden, können selbst durch kleinste Verletzungen Pilzsporen in die Haut eintreten. Die Veränderungen des Nagels, an denen Nagelpilz zu erkennen ist, sehen nicht nur unschön aus, sondern können so weit fortschreiten, dass sich der Nagel auflöst.

Um Nagelpilz vorzubeugen, rät Expertin Maren Hengsbach, Apothekerin, zu vorsichtigem Umgang mit der Nagelhaut, die den Finger- oder Fußnagel umgibt: „Das Nagelhäutchen dient als Schutzschild gegenüber Bakterien und Pilzen. Wird es verletzt, können diese leichter Eintritt in die Nagelmatrix finden. Das Nagelhäutchen sollte somit nicht weggeschnitten, sondern sanft zurückgeschoben werden." Das geht am besten, wenn man die Nagelhaut zunächst einweicht, z.B. in einer Schale mit warmem Wasser, und anschließend vorsichtig mit einem Holzstäbchen zurückschiebt.

Auch das Nägelkauen oder „Knibbeln" an eingerissenen Stellen der Nagelhaut sollte vermieden werden. Regelmäßiges Eincremen hilft gegen trockene und rissige Haut an Händen und Füßen. Sie können Ihre Nagelhaut pflegen: Gönnen Sie sich doch auch einmal den Luxus einer Sonderbehandlung: Nach der Reinigung die Hände und Füße eincremen, Baumwollhandschuhe und Socken anziehen und über Nacht einwirken lassen.

Autor: Springer Medizin
Letzte Aktualisierung: 23. Januar 2012

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