Muskel- und Gelenkbeschwerden
Muskel- und Gelenkbeschwerden
Stress, Bewegungsmangel & Co.

Häufige Ursachen für Verspannungen

Verspannungen können vielfältige Ursachen haben – zu den Hauptrisikofaktoren zählen Stress, eine falsche Sitzhaltung oder Bewegungsmangel. Insofern sind Verspannungen häufig Folge unserer modernen Lebensweise.

Wenn wir Stress ausgesetzt sind, dann laufen im Körper bestimmte Stressreaktionen ab, die zunächst einmal durchaus sinnvoll sind. Denn an sich dienen sie dazu, dass wir unsere ganze Energie für besondere Anforderungen nutzen können.  Doch hält der Stress an, kann dies zu schmerzhaften Muskelverspannungen führen.

Zu den typischen Stressreaktionen des Körpers zählen:

  • Eine flache Atmung
  • Bessere Durchblutung des Herzens und schnellerer Herzschlag
  • Anstieg des Blutdrucks
  • Erweiterung der Blutgefäße des Gehirns, häufig sichtbar durch ein gerötetes Gesicht
  • Schwitzen
  • Kalte Hände und Füße
  • Erhöhte Schmerztoleranz
  • Erhöhte Muskelspannung

Tatsächlich reagieren auch die Muskeln, wenn wir unter Stress und Anspannung stehen. Der Muskeltonus erhöht sich, die Muskelspannung nimmt zu. Vor allem Rücken, Nacken und Schultern sind betroffen.

Das Problem – und das gilt für die Muskelanspannung ebenso wie zum Beispiel für den Blutdruck und das Herz: Hält der psychische Stress an, dann bleiben auch die körperlichen Stresssymptome erhalten. Dauerhaft droht so Gefahr für unsere Gesundheit! Denn hat die Seele keine Ruhepausen, dann kann auch die erhöhte Muskelspannung nicht mehr nachlassen. Verspannungen sind vorprogrammiert.

Gut zu wissen: Entspannung zur Vorbeugung von Verspannungen

Wer also Verspannungen vorbeugen möchte, der sollte im Alltag darauf achten, Körper und Seele ausreichende Erholungsphasen zu gönnen.

Lernen Sie zum Beispiel, ganz bewusst und ruhig zu atmen – schon das kann die nötige Ruhe zurückbringen. Probieren Sie es auch mit professionellen Methoden, die sich zum Abbau von Stress bewährt haben, wie etwa der progressiven Muskelentspannung nach Jacobson oder autogenem Training. Yoga gilt als ideal, um wieder bewusst auf den Körper zu hören und Stresssymptomen entgegenzusteuern.

Manchmal hilft auch schon ein kleiner Spaziergang oder ein gutes Buch am Abend, um die Gedanken des Tages ordnen und neue Energie tanken zu können.

Weitere Tipps für mehr Entspannung in Ihrem Leben: 

  • Führen Sie eine To-Do-Liste: Schreiben Sie sich die Aufgaben von der Seele und atmen Sie mit jedem abgehakten Punkt auf!
  • Lernen Sie, zu delegieren: Sie müssen nicht alles alleine machen. Haben Sie Vertrauen und geben Sie Aufgaben auch mal ab.
  • Verabschieden Sie sich vom Perfektionismus! Kein Mensch ist perfekt – und das erwartet man auch nicht von Ihnen. Lassen Sie kleine Fehler zu und schrauben Sie die Ansprüche an sich selbst nicht zu hoch – das erhöht den Stress nur unnötig.

Weitere Auslöser für Verspannungen

Zu weiteren häufigen Ursachen für Verspannungen zählen zum Beispiel:

  • Monotone Bewegungsabläufe (z.B. langes Sitzen vor dem PC aber auch lange Strecken auf einer Reise)
  • Falsche Sitzhaltung
  • Unzureichendes Training der Nacken-, Schulter- und Rückenmuskulatur
  • Mangelndes Aufwärmen beim Sport
  • Erkältungen
  • Falsche Matratze bzw. unpassendes Kissen

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