Häufige Sportverletzungen

Zerrung

Egal ob Oberschenkelzerrung oder Wadenzerrung - die Muskelzerrung zählt neben Prellungen und Verstauchungen zu den besonders häufigen Sportverletzungen. Dabei kommt es zu einer Überdehnung der betroffenen Muskeln.

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Bei einer Muskelzerrung sind Bewegungsschmerzen typisch.
Getty Images/iStockphoto

Zu den besonders häufigen Ursachen einer Zerrung  zählt ein unzureichendes Aufwärmen der Muskulatur und dennoch eine plötzliche Muskelanspannung. Übrigens auch ein besonders hoher Risikofaktor für einen Muskelfaserriss.

Neben der Zerrung des Muskels sind auch weitere Arten der Zerrung bekannt – so zum Beispiel die Bänderzerrung oder auch Leistenzerrung.

Symptome einer Zerrung

Eine Zerrung verursacht einen charakteristischen Druck- und Bewegungsschmerz. Die Schmerzen lassen bei Schonung nach, nehmen aber bei Belastung wieder zu. Demzufolge hat eine Zerrung in der Regel eine Bewegungseinschränkung zur Folge. Typisch ist ein ziehender oder krampfartiger Schmerz, auch ein Bluterguss ist möglich.

Wie wird eine Zerrung behandelt?

Im ersten Moment sind bei einer Zerrung die bei Sportverletzungen typischen Erste-Hilfe-Maßnahmen hilfreich. Dazu zählen:  Belastung unterbrechen, Kühlung sowie Hochlagerung des betroffenen Körperteils.

Unterstützend können anschließend schmerzlindernde Mittel (Tabletten, Salben) zur Behandlung einer Zerrung eingesetzt werden. Schonung spielt gerade bei einer Zerrung eine zentrale Rolle – und zwar über die Zeit bis zur Beschwerdefreiheit hinaus. Drei Wochen Schonungsfrist sollte man sich bei einer Zerrung in der Regel gönnen – fragen Sie hierzu auch Ihren behandelnden Arzt.

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Letzte Aktualisierung: 16. Februar 2012

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