Häufige Sportverletzungen

Verstauchung

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Die Sprunggelenksverstauchung ist besonders häufig.
(c) Stockbyte

Bei der Verstauchung (Distorsion) kommt es zu einer Überdehnung oder auch kleinsten Fasereinrissen am Kapsel-Band-Apparat eines Gelenkes. Typischer Auslöser einer Verstauchung ist das Umknicken.

Zu den wichtigsten Symptomen einer Verstauchung zählen:

  • Schmerzen (v.a. bei Belastung und Bewegung des betroffenen Gelenks)
  • Schwellung
  • Hämatom (Bluterguss)

Besonders häufig betroffen von Verstauchungen ist das Sprunggelenk, doch auch das Handgelenk oder das Schultergelenk kann betroffen sein.

Sprunggelenkverstauchung

Bei einer Sprunggelenkverstauchung ist der Bereich um den Knöchel geschwollen und schmerzhaft, die Beweglichkeit ist stark eingeschränkt, auch bei dieser Form der Verstauchung bildet sich zumeist ein Bluterguss.

Gut zu wissen: Eine ursprünglich als Sprunggelenkverstauchung eingestufte Verletzung kann grundsätzlich auch ein Knochenbruch sein. Wichtig ist hier die Röntgenaufnahme – gegebenenfalls erneut, wenn sich die Beschwerden trotz der eingeleiteten Behandlung nicht bessern.

Behandlung von Verstauchungen

Kühlung, Ruhigstellung und Hochlagerung spielen unmittelbar nach der erfolgten Verletzung eine wichtige Rolle. Im Anschluss ist eine Ruhigstellung des betroffenen Gelenks (Verband/ Tape-Verband) für eine erfolgreiche Genesung (zwei Wochen bis drei Monate) wichtig. Ergänzend können schmerzstillende und abschwellende Salben bei einer Verstauchung zum Einsatz kommen.

Ist das betroffene Gelenk stark instabil, kann mitunter eine Operation notwendig sein. Sprechen Sie dazu mit Ihrem behandelnden Arzt.

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Letzte Aktualisierung: 15. Februar 2012

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