Der Ursache auf der Spur

Diagnose von Muskelschmerzen

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Bei Muskelschmerzen stehen unterschiedliche Diagnose-Methoden zur Verfügung.
(c) iStockphoto

Muskelschmerzen können Symptom einer zugrundeliegenden Erkrankung sein – umso wichtiger ist eine frühzeitige und gezielte Diagnose. Dabei können bei der sogenannten Myalgie vielfältige Untersuchungsmethoden zur Anwendung kommen.

Basis der Diagnose bei Muskelschmerzen bildet die Anamnese, also die Erhebung der Krankengeschichte in einem ausführlichen Arzt-Patienten-Gespräch, sowie die körperliche Untersuchung. Dabei werden unter anderem folgende Punkte thematisiert:

  • Ort des Schmerzes: Lokal oder generalisiert?
  • Schmerzcharakter (z.B. ziehend, brennend, krampfartig?)
  • Sind die Schmerzen chronisch oder erst seit Kurzem (z.B. nach einem bestimmten Auslöser) vorhanden?
  • Schmerzverstärkende Faktoren (z.B. bei Druck, Belastung o.ä.)
  • Begleitsymptome (z.B. Muskelschwäche, Fieber, Husten o.ä.)
  • Medikamenteneinnahme und ggf. zeitlicher Zusammenhang mit auftretenden Muskelschmerzen

Im Rahmen der körperlichen Untersuchung kann beispielsweise das Abtasten (Palaption) Hinweise auf Druckschmerzen geben und somit die Ursachen der Muskelbeschwerden weiter eingrenzen. Darüber hinaus können mittels der körperlichen Untersuchung z.B. auch Muskelverhärtungen aufgespürt werden.  Nicht zuletzt achtet der Arzt auf mögliche Begleiterscheinungen wie z.B. Schwellungen oder Rötungen, die ebenfalls Aufschluss über die Ursache der Beschwerden geben können.

Weiterführende Untersuchungen bei Myalgie (Muskelschmerzen)

Zu den weiterführenden Untersuchungen bei Muskelschmerzen zählen laborchemische Untersuchungen (z.B. Blutuntersuchung auf spezielle Werte) sowie elektromyographische Messungen (Messung mit Elektroden zur Untersuchung der Muskelaktivität und zur Erhebung möglicher Nervenschäden).

Des Weiteren können bei Muskelschmerzen folgende diagnostische Methoden zum Einsatz kommen:

  • Ultraschalluntersuchung (z.B. bei Verdacht auf Durchblutungsstörungen)
  • Röntgen (z.B. bei Verdacht auf Gelenkbeteiligung), Computertomographie, MRT (z.B. bei Verdacht auf entzündliche Muskelerkrankung)
  • Muskelbiopsie (Gewebeprobe)

Autor: DVGE Verlag für Gesundheit und Ernährung
Letzte Aktualisierung: 20. September 2014
Durch: JH

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