Muskel- und Gelenkbeschwerden
Muskel- und Gelenkbeschwerden
Magnesiummangel, Überanstrengung und weitere Faktoren

Häufige Ursachen für Muskelkrämpfe

Wer kennt sie nicht, die schmerzhaften Muskelkrämpfe? Besonders weit verbreitet sind Wadenkrämpfe, die meist in der Nacht auftreten und uns im Schlaf überraschen.

Es ist ein plötzlicher, heftiger Schmerz, der uns dann in die Wade fährt und uns den Atem anhalten lässt. Die Ursachen für derartige Muskelkrämpfe sind vielfältig.

Weit verbreitet ist der Glaube, Wadenkrämpfe hätten immer etwas mit Magnesiummangel zu tun. Tatsächlich kann der Magnesiummangel bei der Entstehung eines Krampfes durchaus eine Rolle spielen. Wir wissen heute, dass es jedoch zahlreiche weitere mögliche Ursachen für schmerzhafte Muskelkrämpfe wie den Wadenkrampf gibt.

Mögliche Auslöser für Wadenkrämpfe

  • Überanstrengung
  • Übermüdung
  • Schwangerschaft
  • Durchblutungsstörungen
  • Fehlstellungen der Füße
  • Nebenwirkungen von Medikamenten
  • Mineralstoffmangel, der durch starkes Schwitzen wie zum Beispiel beim Sport ausgelöst wird (z. B. Magnesiummangel)
  • Übermäßiger Alkoholkonsum
  • Mangelnde Flüssigkeitszufuhr

Muskelkrämpfe als Symptom einer Grunderkrankung

Mitunter können Muskelkrämpfe auch Symptom einer zugrunde liegenden Stoffwechselerkrankung wie zum Beispiel Diabetes oder auch von Erkrankungen der Muskeln oder Nerven sein. Auch bei Krampfaderleiden oder Epilepsie können Krämpfe auftreten.

Insbesondere wenn die Muskelkrämpfe mehrmals pro Woche auftreten, sollten Sie daher einen Arzt zur Abklärung der Ursachen aufsuchen.

Die besten Tipps gegen Wadenkrämpfe
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    Zehen heranziehen

    Strecken Sie das betroffene Bein so weit wie möglich aus und versuchen Sie, die Zehen zu fassen. Jetzt die Zehen zum Körper heranziehen. Wenn es mit dem durchgestreckten Bein nicht klappen sollte – auch ein leicht gebeugtes Bein ist vollkommen in Ordnung. Sie können sich auch helfen lassen und den Fuß kräftig gegen die Hand einer anderen Person pressen.

    Peter Jobst

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    Umhergehen

    Auch wenn man sich jetzt am liebsten kein Stückchen bewegen möchte – beißen Sie die Zähne zusammen und gehen Sie schnell ein paar Schritte auf und ab. So kurbeln Sie die Durchblutung wieder an.

    Peter Jobst

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    Wade massieren

    Ebenfalls durchblutungsfördernd: eine sanfte Wadenmassage.

    Copyright:B-D-S

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    Wechselduschen für die Durchblutung

    Beim Krampf ab in die Dusche? Daran denkt wohl kaum jemand. Aber es wirkt! Also rein in die Dusche und die Wade abwechselnd warm und kalt abbrausen. Ein echter Durchblutungs-Turbo.

    Thinkstock

 

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