Grundlagen

Muskelkrämpfe – schmerzhaft und unangenehm

Muskelkrämpfe sind keine Seltenheit und betreffen keinesfalls nur Sportler. So tritt der meist als sehr schmerzhaft empfundene nächtliche Wadenkrampf besonders häufig auf. Experten zufolge hatte fast jeder Zweite bereits mit dem nächtlichen Wadenkrampf zu tun.

In der Regel verbirgt sich hinter derartigen Wadenkrämpfen keine ernsthafte Erkrankung, sondern meist ein Bündel an Faktoren, die eine gestörte Reizübertragung von Nerven auf Muskeln bedingen. Hier kommen Bewegungsmangel, Flüssigkeits- und Mineralstoffmangel ebenso ins Spiel wie eine verminderte Durchblutung und eine Überlastung der Muskulatur.

Mitunter können Muskelkrämpfe aber auch Symptom einer Grunderkrankung wie zum Beispiel Diabetes mellitus sein.

Muskelkrämpfe  - das passiert im Körper

Bei Krämpfen kommt es zu einer Übertragungsstörung von Nervensignalen auf den Muskel. Während normalerweise das Gehirn ganz gezielt über die Nervenbahnen den Reiz zur Kontraktion beziehungsweise Entspannung an den Muskel sendet, ist diese kontrollierte Signalübertragung bei einem Krampf gestört.

Bereits kleine, unwillkürliche Muskelzuckungen (beispielsweise am Auge) können ein erstes Zeichen dafür sein, dass dieses Reiz-Übertragungs-System gestört ist. Die Signale des Gehirns kommen hier bei einzelnen Muskelfasern an.

Bei einem Krampf allerdings sind von diesem unwillkürlichen Nervenreiz meist ein ganzes Bündel von Muskelfasern bzw. größere Muskelfasern betroffen. Der Muskel reagiert, indem er sich zunächst teilweise und dann komplett schmerzhaft zusammenzieht.

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