Behandlungsmethoden

Therapie von Migräne

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Eine gezielte Behandlung der Migräne ist wichtig - verschiedene Medikamente stehen zur Verfügung.
(C) 2009 Jupiterimages

Bei der Behandlung von Migräne stehen spezielle Migränemittel zur Verfügung. Bei einem akuten Anfall hat sich zusätzlich Ruhe in einem abgedunkelten Raum bewährt.

Bei Migräne handelt es sich um anfallartig auftretende, starke Kopfschmerzen, die häufig mit Lichtempfindlichkeit, Sehstörungen, Übelkeit und Erbrechen einhergehen. Eine gezielte Behandlung ist aufgrund der mitunter stark beeinträchtigten Lebensqualität der Betroffenen wichtig. Allerdings: Der Umgang mit entsprechenden Schmerzmitteln sollte verantwortungsvoll geschehen, um das Risiko an Nebenwirkungen bzw. auch einer Medikamentenabhängigkeit gering zu halten.

Mittel gegen Migräne

Zur Behandlung bei einem akuten Migräneanfall stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung. Dabei richtet sich der Einsatz der Wirkstoffe je nach Schweregrad und sollte mit dem Arzt abgeklärt werden. Es können sowohl allgemein bekannte Schmerzmittel wie Paracetamol oder auch sogenannte Mutterkornalkaloiden (z.B. Ergotamin) angewendet werden. Bei beiden Wirkstoffgruppen empfiehlt sich die Einnahme zu Beginn eines Anfalls, also wirklich bei den allerersten Anzeichen z.B. auch der sogenannten Migräne-Aura (Flimmern vor den Augen, Sprachstörungen etc.).

Auch sogenannte Triptane (z.B. Sumatripan) haben sich bewährt, die in Form von Tabletten, als Nasenspray oder auch Spritzen zur Anwendung kommen können. Als Nebenwirkungen sind zum Beispiel Müdigkeit oder Benommenheit bekannt, in bestimmten Fällen wie z.B. bei Bluthochdruck ist die Gabe kontraindiziert. Hier ist grundsätzlich die Rücksprache mit dem behandelnden Arzt erforderlich.

Wer bei Migräne auch Mittel gegen Magen-Darm-Beschwerden einnehmen muss (Prokinetika bzw. Antiemetika bei Übelkeit und Erbrechen), sollte dies etwa 20 Minuten vor Einnahme eines Schmerz- bzw. Migränemittels tun, damit der Wirkstoff auch tatsächlich an seinen Wirkort gelangt.

Tipps zur Selbsthilfe bei Migräne

Bei einem Migräneanfall berichten viele Betroffene über den positiven Effekt von Ruhe in einem abgedunkelten, geräuscharmen Zimmer. Auch die Kühlung zum Beispiel mit einem Eisbeutel oder einem kalten Waschlappen hat sich bewährt. Zusätzlich können auch spezielle Entspannungsmaßnahmen wie z.B. autogenes Training dazu beitragen, einen Migräneanfall besser durchzustehen.

Vorbeugung eines Migräneanfalls

In vielen Fällen wird ein akuter Migräneanfall durch bestimmte Triggerfaktoren (z.B. Alkohol, gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus o.ä.) ausgelöst. Umso wichtiger ist es daher, diese Trigger zu kennen und zu vermeiden. Um den Triggerfaktoren auf die Spur zu kommen, hat es sich ein Schmerztagebuch bewährt. Hier werden Schmerzattacken und mögliche Auslöser genau notiert.

Grundsätzlich sollten Migränepatienten auf ausreichende Phasen der Entspannung,  eine gesunde Ernährung und viel Bewegung in ihrem Alltag achten.

Alternative Ansätze bei Migräne

Bei Migräne haben sich alternative Ansätze bewährt. So berichten viele Migränepatienten über positive Effekte zum Beispiel von Akupunktur , Biofeedback & Co.

Autor: Lifeline Redaktion
Letzte Aktualisierung: 18. Januar 2012

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