Hepatitis E: Besonders für Schwangere gefährlich
Die Hepatitis E, eine Form der virusbedingten Leberentzündung, heilt in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle folgenlos aus. Bei Schwangeren kommt es allerdings häufiger zu einem schwereren Verlauf.
Das Hepatitis-E-Virus (HEV) ist der Erreger der Hepatitis E. Es wurde erst 1980 entdeckt und kommt in den Industrieländern eher selten vor. Ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht dagegen bei Aufenthalten in Zentral- und Südostasien, in Ost-, Nord- und Westafrika, im Mittleren Osten und in Südamerika. Entsprechend sind bei Reisen in diese Regionen gewisse Vorkehrungen nötig.
Hepatitis E: Häufig durch verunreinigte Lebensmittel übertragen
Infizierte scheiden das Hepatitis-E-Virus über den Stuhl aus und können auf diesem Weg andere anstecken, die das Virus dann vor allem über verunreinigte Lebensmittel zu sich nehmen. Diesen Übertragungsweg nennen Mediziner fäkal-oral („vom Stuhl in den Mund“). So kann der kontaminierte Stuhl z.B. ins Trinkwasser gelangen, das noch nicht Infizierte dann trinken. Oder Felder werden mit Fäkalien gedüngt und das Hepatitis-E-Virus gelangt auf diesem Wege z.B. in den Salat oder andere Nutzpflanzen. Seltener erfolgt die Ansteckung durch den direkten (engen) Kontakt mit Infizierten.
Hepatitis-E-Symptome: Krankheitsbild ähnelt Hepatitis A
Eine Hepatitis E kann ohne oder mit nur milden Beschwerden verlaufen, was besonders häufig bei... mehr...
Hepatitis-E: Therapie nicht möglich
Ein Medikament, das gezielt als Hepatitis-E-Therapie wirkt, gibt es nicht. Daher sollten die... mehr...
