Hepatitis-E-Symptome: Krankheitsbild ähnelt Hepatitis A
Eine Hepatitis E kann ohne oder mit nur milden Beschwerden verlaufen, was besonders häufig bei Kindern vorkommt. Erwachsene haben dagegen öfter Hepatitis-E-Symptome. Prinzipiell ähneln die Beschwerden denen der Hepatitis A und anderer Virushepatitiden.
Hepatitis-E-Symptome sind schwer zu erkennen. Die Erkrankung kann mit grippeähnlichen Symptomen wie leicht erhöhter Temperatur und Abgeschlagenheit beginnen. Daneben sind Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen oder auch Druckschmerz im rechten Oberbauch möglich. Im weiteren Verlauf kann sich eine Gelbsucht (Ikterus) entwickeln. Dabei färben sich die Lederhaut der Augen und die Haut gelb, der Urin wird dunkel und der Stuhl hell. Juckreiz und Hautausschläge kommen mitunter hinzu. Vergrößerungen von Leber und Milz sind weitere mögliche Symptome. In der Regel, bei 97 bis 98 Prozent der Erkrankten, bilden sich die Beschwerden nach sechs Wochen zurück.
Genau wie die Hepatitis A geht die Hepatitis E nicht in eine chronische, lang anhaltende Form über. Bei bis zu drei Prozent der Erkrankten kann es allerdings zu schwereren Verläufen bis hin zum akuten Leberversagen mit zum Teil tödlichem Ausgang kommen. Besonders groß ist diese Gefahr bei Schwangeren. Von ihnen zeigen bis zu 20 Prozent schwere bis heftige Verläufe der Hepatitis E.
Eine gezielte Analyse der Hepatitis-E-Symptome sichert die Diagnose
Diagnostiziert werden die Hepatitis-E-Symptome mittels ausführlicher Befragung (Reisen!) und körperlicher Untersuchung. Weiterhin kommen Laboranalysen mit Bestimmung z.B. erhöhter Leberwerte und gegen das Hepatitis-E-Virus gerichteter Antikörper im Blut infrage. Das Virus bzw. dessen Erbgut lässt sich sowohl im Stuhl als auch im Blut nachweisen.
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