Symptome des grippalen Infekts
Fieber bei Erkältung
Eine Körpertemperatur von 37 Grad Celsius (+/- 0,5 Grad) ist die optimale Temperatur für alle Systeme des menschlichen Körpers. Die Temperatur verändert sich bei Krankheiten wie zum Beispiel einer Erkältung. Steigt die Temperatur, spricht man von Fieber.
Bakterien und Viren sowie die weißen Blutkörperchen können Substanzen abgeben, die den Sollwert von 37 Grad Celsius auf eine höhere Temperatur verstellen. Fieber ist eine gesunde Abwehrreaktion des Körpers, zum Beispiel bei einer schweren Erkältung. Der Körper versucht körperfremde Erreger mit Hitze zu bekämpfen und durch Schwitzen nach außen abzusondern.
In der Phase des Fieberanstiegs wird die Hautdurchblutung und damit die Wärmeabgabe gedrosselt. Die Haut ist in dieser Phase blass und kalt. Gleichzeitig steigt der Spannungszustand der Muskulatur bis hin zum Muskelzittern (Schüttelfrost), um Wärme zu erzeugen. Im Fieber kommt es zu einer Zunahme der Hautdurchblutung und zur Schweißsekretion.
Kleinkinder haben schneller Erkältungsfieber
Kleine Kinder reagieren bei einer Erkältung schneller mit Fieber, weil ihre Wärmeregulation noch nicht vollständig ausgebildet ist. Wichtig ist, dass die Kinder schwitzen. Dabei können schweißtreibende Tees aus Lindenblüten oder Holunderblüten helfen. Sind die Temperaturwerte bereits deutlich erhöht oder steigen diese weiter an, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt hinzuziehen.
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