Erkältungssymptome

Der Schnupfen (Rhinitis)

Schnupfen-Rhinitis
Der Schnupfen wird durch Viren verursacht
(c) Stockbyte

Der Schnupfen wird in der Medizin auch Rhinitis genannt. Eine akute Rhinitis ist eine virale Infektion der Nasenschleimhaut. Typische Erreger sind Rhinoviren und Coronaviren. Die meisten Erkältungen oder grippale Infekte verlaufen relativ mild. Komplikationen sind dennoch möglich. Abwehrgeschwächte tragen ein besonders hohes Risiko.

Als Zeichen der mit dem Schnupfen (fachlich: Rhinitis) verbundenen Entzündung ist die Nasenschleimhaut gerötet und geschwollen. Die Schleimhäute produzieren vermehrt Flüssigkeit, sodass die Nase läuft. Unangenehm für den Erkälteten, aber ein gutes Zeichen für ein funktionierendes Immunsystem, denn der Körper versucht, die Viren über die vermehrte Schleimproduktion wieder loszuwerden.

In der Schleimhaut sind die Granulozyten (eine Untergruppe der weißen Blutkörperchen) besonders aktiv. Sie versuchen die Krankheitserreger zu umschließen, und sie in sich aufzunehmen.

Unterschied Schnupfen und bakterielle Rhinitis

Bei einem gewöhnlichen Schnupfen ist das Sekret sehr flüssig. Liegt jedoch eine fortgeschrittene bakterielle Rhinitis der Nasenhöhle vor, ist das Nasensekret eher gelb bis grünlich verfärbt und dickflüssig.

Eine mögliche Komplikation bei Schnupfen ist die  Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis), die häufig durch eine bakterielle Infektion begleitet wird. Stark angeschwollene Schleimhäute, eitriger Schnupfen, Fieber sowie Kopf- und Gesichtsschmerz sind die Folge.

Diese Lebensmittel machen fit gegen Erkältung
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    Sonnenblumenkerne

    Geröstet als Snack, im Müsli, auf dem Salat oder im Brot: Sonnenblumenkerne sind wegen ihres Gehalt an Vitamin E sehr gesund.

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    Bohnen

    Egal ob exotische Mungobohnen oder einfache weiße Bohnen - die Hülsenfrüchte enthalten Eiweiß, das der Körper besonders gut verwerten kann, sowie Zink.

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    Kürbiskerne

    Geröstet sind Kürbiskerne ein feiner Snack. Aber die Samen sind auch gesund: sehr eiweißreich und wertvoll bei Blasen- und Prostataproblemen.

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    Süßkartoffeln

    Gekocht, gebraten, gebacken: Süßkartoffeln sind vor allem im asiatischen Raum beliebt. Sie enthalten viel Vitamin A.

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    Brokkoli

    Der feine Kohl ist Vitamin-C-haltig, verfügt aber auch über Pflanzenstoffe, die vor Krebs schützen sollen.

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    Karotten

    Die orange-gelben Rüben sind Klassiker, wenn es um einen hohen Vitamin-A-Gehalt geht.

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    Grünkohl

    Auch grüne Gemüse, wie etwa Grünkohl oder Wirsing, sind wertvolle Vitamin-A-Lieferanten.

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    Paprika

    Vor allem die rote Variante ist reich an Vitamin A, aber auch an Vitamin C.

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    Fisch

    Das Fleisch von Salz-, aber auch Süßwasserfischen ist sehr eiweißreich.

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    Geflügel

    Huhn und Pute liefern jede Menge wertvoller Proteine.

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    Walnüsse

    Die Baumnüsse mit ihrem typischen Geschmack schenken viel Vitamin E.

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    Rindfleisch

    Mageres Rindfleisch ist ein guter Zink-Lieferant. Das Spurenelement soll nicht nur die Abwehr stärken, sondern auch die Krankheitsdauer der Erkältung verkürzen.

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    Krabben

    Krustentiere enthalten leicht verdauliches Eiweiß, aber auch viel Zink.

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    Milch

    Das Multitalent unter den Getränken liefert Eiweiß, Kalzium, viele Vitamine und Zink.

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    Tofu

    Der Soja-Quark lässt sich auf verschiedenste Weise zubereiten. Er ist eiweißreich und enthält jede Menge Zink.

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Autor: Springer Medizin / Verena Horsthemke
Letzte Aktualisierung: 10. Oktober 2012
Quellen: Tauchnitz C., Miksits M. (2009): Infektionen des oberen Respirationstrakts. In: Hahn H., Kaufmann S.H., Schulz T.F., Suerbaum S. (2009): Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, 6. überarbeitete Auflage, Springer Verlag, Heidelberg. Loren J.(2007): Erkrankung der oberen Atemwege. In: Schölmerich J. (2007): Medizinische Therapie 2007/2008, 3. überarbeitete Auflage, Springer Verlag, Heidelberg.

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