Vorsicht Etagenwechsel

Warum die Behandlung so wichtig ist

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Weitet sich die Erkältung von den oberen Atemwegen auf die unteren aus, so spricht man von einem "Etagenwechsel".

„Eine Erkältung ist doch völlig harmlos“ – Es ist wenig überraschend, dass diese Meinung weit verbreitet ist. Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, das hat schließlich jeder einmal und es gibt weitaus Schlimmeres. An sich ist das auch durchaus richtig. Doch was vielen nicht im Bewusstsein ist: Jede noch so „harmlose“ Erkältung kann der Boden sein, auf dem zum Beispiel eine Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung) oder eine Bronchitis entsteht. Und hier sind dann häufig Bakterien mit im Spiel, und die Gabe von Antibiotika wird dann oft unumgänglich. Und schon ist aus einer kleinen Erkältung eine ernsthafte Erkrankung der Atemwege geworden.

Es geht oft schneller, als man denkt. Doch wie kann es zu einem derartigen Verlauf kommen?

Sinusitis als Komplikation des Schnupfens

Die größte Gefahr besteht darin, dass es bei einer Erkältung zu einem Sekretstau kommt. Denn überall, wo sich Sekret sammelt, entsteht ein idealer Nährboden für Krankheitserreger – wie zum Beispiel für Bakterien.

Haben wir Schnupfen, dann wird von den Schleimhäuten der Nase übermäßig Sekret produziert. Wird dieses nicht entsprechend gelöst bzw. die Durchlüftung der Nebenhöhlen verbessert, dann besteht die Gefahr, dass das Sekret, zum Beispiel beim Schnäuzen, bis in die Nebenhöhlen gepresst wird und sich dort sammelt. Steuert man hier nicht aktiv entgegen, ist das Risiko für eine Sinusitis hoch.

Bei Schnupfen heißt es also: Handeln. Einerseits haben sich hier Nasensprays bewährt, die neben einem abschwellenden Wirkstoff zusätzlich Dexpanthenol  beinhalten. So wird die Heilung der durch Schnupfen geschädigten Schleimhaut unterstützt. Darüber hinaus gibt es auch spezielle Naturstoffe wie Cineol, die sich durch schleimlösende und entzündungshemmende Eigenschaften auszeichnen. So kann verhindert werden, dass sich zäher Schleim in den Atemwegen und Nebenhöhlen festsetzt.

Bronchitis als Folge eines Etagenwechsels

Weitet sich die Erkältung von den oberen Atemwegen auf die unteren (also die Bronchien) aus, so sprechen Experten von einem sogenannten Etagenwechsel. Auch einer Bronchitis kann mittels der richtigen Behandlung von Husten vorgebeugt werden. Dabei ist es besonders wichtig, festsitzenden, zähen Schleim zu lösen und das Abhusten zu erleichtern. Denn geschieht dies nicht, dann verbleibt der Schleim in den Atemwegen und bietet hier den idealen Nährboden für die Ausbreitung von Viren und Bakterien.

Insofern gilt: Eine Erkältung bleibt meist harmlos, solange sie rechtzeitig und gezielt behandelt wird.

Schnelle Tipps gegen Husten
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    Die Raumluft feucht halten!

    Um die Schleimhäute nicht zusätzlich zu belasten, sollten Sie bei Husten oder Pseudokrupp darauf achten, die Raumluft feucht zu halten. Probieren Sie es mit einem Wäscheständer mit feuchten Handtüchern im Zimmer. Alternativ können Sie auch ein feuchtes Tuch über den Heizkörper legen.

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    Viel trinken!

    Um die Durchblutung der Schleimhäute von Rachen und den Bronchien auf Trab zu bringen, ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr gerade bei Husten wichtig. Ideal sind Kräutertees, die auch den Schleim verflüssigen und das Abhusten erleichtern. Versuchen Sie es doch mal mit einem Fenchel- oder Thymian-Tee.

    (c) Robert Ivanov

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    Stop Smoking!

    Es scheint selbstverständlich, aber dennoch sei es der Vollständigkeit halber erwähnt: Auf das Rauchen sollten Sie bei Husten auf jeden Fall verzichten. Denn die Bronchialschleimhaut ist ohnehin schon gereizt genug – Nikotin ist jetzt also denkbar ungeeignet - auch für im Raum befindliche Kinder.

Akute Bronchitis

Die akute Bronchitis beginnt mit einer Entzündung der oberen Luftwege. Verlagert sie sich auf die Bronchien, kommt es zu einer akuten Bronchitis.

Autor: Lifeline Redaktion
Letzte Aktualisierung: 15. August 2012

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