Symptome und Krankheitsverlauf

Echte Grippe oder grippaler Infekt?

Bei Erkältung oder Grippe sind sich die Symptome sehr ähnlich

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Grippe oder Erkältung? Die Symptome sind meist sehr ähnlich
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Hinter einer eher harmlosen Erkältung und einer echten Grippe stecken zwar unterschiedliche Erreger, trotzdem sind die Symptome oft sehr ähnlich. Wichtig ist es dennoch, unkomplizierte Atemwegsinfekte (grippaler Infekt, Erkältung) von einer Influenza („echte“ Grippe) zu unterscheiden.

Ein unkomplizierter Atemwegsinfekt beginnt etwa zwei bis acht Tage nach Ansteckung, verläuft in der Regel harmlos und dauert selten länger als eine Woche. Eine erkrankte Person kann die Erreger etwa zwei bis zehn Tage lang ausscheiden, in Ausnahmefällen, zum Beispiel bei Behandlung mit bestimmten Medikamenten (Steroiden), auch länger.

Bei der „normalen“ Erkältung tritt meist kein oder nur leichtes Fieber auf

Typische Symptome einer Erkältung sind ein geröteter Hals, mäßige Halsschmerzen, Schnupfen (anfangs wässrig, nach drei bis vier Tagen eitrig), eine behinderte Nasenatmung, Kopf- und Gliederschmerzen, allgemeine Abgeschlagenheit und Husten. Betroffene haben jedoch im Gegensatz zur Grippe kein oder nur geringes Fieber. Lassen die Symptome der Erkältung nach zwei bis drei Tagen entscheidend nach, bestätigt dies die Diagnose eines unkomplizierten Atemwegsinfekts.

Auch Menschen mit Atemwegsallergien wie Asthma weisen bei viralen Atemwegsinfekten in der Regel keine gravierenderen Symptome auf als atemwegsgesunde Menschen, können aber, wenn sie mit den Auslösern ihrer Erkrankung in Kontakt kommen, heftiger reagieren und Asthmaanfälle bekommen.

Was ist bei der echten Grippe anders?

Ein einheitliches Beschwerdebild gibt es bei der echten Grippe (Influenza) nicht, die Spanne reicht von symptomarmen bis zu schwersten Verläufen mit tödlichem Ausgang. Dabei können die Symptome der Grippe denen einer unkomplizierten Erkältung durchaus sehr ähnlich sein. Sie treten wenige Stunden bis Tage nach Ansteckung auf.

Typisch ist jedoch ein oft sehr plötzlicher Beginn mit hohem Fieber über 39 Grad Celsius, Schüttelfrost, Muskelschmerzen, Schweißausbrüchen, allgemeiner Schwäche, Kopfschmerzen, Halsschmerzen, trockenem Reizhusten sowie Übelkeit und Erbrechen. In der Fachsprache wird dieser Symptomkomplex auch „Influenza-like-illness-Symptomatik“ genannt. Bei älteren Patienten ist der Beginn oft schleichend, die Komplikationsraten sind für diese Patientengruppe höher. In aller Regel dauern die Symptome sieben bis 14 Tage an. Ein allgemeines Schwächegefühl und Appetitlosigkeit können aber noch einige Wochen darüber hinaus bestehen bleiben.

Influenza-Komplikationen vorwiegend bei chronisch Kranken

Anders als bei der einfachen Erkältung kann es bei der echten Grippe zu schweren Folgen kommen. Prinzipiell können Komplikationen in jedem Lebensalter auftreten, sie betreffen jedoch vorrangig Personen mit Grundkrankheiten (chronische Herz-, Lungen- oder Stoffwechselerkrankungen, Immundefekte etc.). Die gefürchtetsten Komplikationen sind der plötzliche Tod Jugendlicher und jüngerer Erwachsener innerhalb weniger Stunden sowie das Auftreten einer unmittelbar durch die Grippe-Viren ausgelösten Lungenentzündung (primäre Influenzapneumonie). Relativ häufig entstehen Influenzapneumonien mit bakterieller Superinfektion. Dies bedeutet, dass sich auf dem Boden der viralen Lungenentzündung zusätzlich eine bakterielle Infektion – ausgelöst durch Erreger wie Staphylokokken, Pneumokokken, Haemophilus influenzae – entwickelt. Weitere Komplikationen der Influenza können Entzündungen des Gehirns (Enzephalitiden) und des Herzens (Myokarditiden) sein. Bei Kindern kann eine Mittelohrentzündung (Otitis media) hinzukommen.

Kleine Kinder mit Influenza sind länger ansteckend

Die Ansteckungsfähigkeit bei der Grippe beginnt – anders als bei einer Erkältung –bereits kurz vor Auftreten der klinischen Symptomatik (innerhalb von weniger als 24 Stunden) und besteht danach gewöhnlich für drei bis fünf Tage. Kleine Kinder können Viren früher und für längere Zeit ausscheiden als Erwachsene.

Diese Lebensmittel machen fit gegen Erkältung
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    Bohnen

    Egal ob exotische Mungobohnen oder einfache weiße Bohnen - die Hülsenfrüchte enthalten Eiweiß, das der Körper besonders gut verwerten kann.

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    Kürbiskerne

    Geröstet sind Kürbiskerne ein feiner Snack. Aber die Samen sind auch gesund: sehr eiweißreich und wertvoll bei Blasen- und Prostataproblemen.

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    Süßkartoffeln

    Gekocht, gebraten, gebacken: Süßkartoffeln sind vor allem im asiatischen Raum beliebt. Sie enthalten viel Vitamin A.

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    Brokkoli

    Der feine Kohl ist Vitamin-C-haltig, verfügt aber auch über Pflanzenstoffe, die vor Krebs schützen sollen.

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    Karotten

    Die orange-gelben Rüben sind Klassiker, wenn es um einen hohen Vitamin-A-Gehalt geht.

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    Grünkohl

    Auch grüne Gemüse, wie etwa Grünkohl oder Wirsing, sind wertvolle Vitamin-A-Lieferanten.

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    Paprika

    Vor allem die rote Variante ist reich an Vitamin A, aber auch an Vitamin C.

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    Sonnenblumenkerne

    Geröstet als Snack, im Müsli, auf dem Salat oder im Brot: Sonnenblumenkerne sind wegen ihres Gehalt an Vitamin E sehr gesund.

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    Fisch

    Das Fleisch von Salz-, aber auch Süßwasserfischen ist sehr eiweißreich.

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    Geflügel

    Huhn und Pute liefern jede Menge wertvoller Proteine.

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    Walnüsse

    Die Baumnüsse mit ihrem typischen Geschmack schenken viel Vitamin E.

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    Rindfleisch

    Mageres Rindfleisch ist ein guter Zink-Lieferant. Das Spurenelement soll nicht nur die Abwehr stärken, sondern auch die Krankheitsdauer der Erkältung verkürzen.

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    Krabben

    Krustentiere enthalten leicht verdauliches Eiweiß, aber auch viel Zink.

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    Milch

    Das Multitalent unter den Getränken liefert Eiweiß, Kalzium, viele Vitamine und Zink.

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    Tofu

    Der Soja-Quark lässt sich auf verschiedenste Weise zubereiten. Er ist eiweißreich und enthält jede Menge Zink.

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Autor: Prof. Dr. med. Markus Herrmann/überarbeitet für Patienten durch Springer Medizin Lifeline (cu)
Letzte Aktualisierung: 20. September 2012
Quellen: MMW 47 – 19. November 2009, S. 26

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