Grippe und Erkältungen

Erkältung bei Kindern

Kind-Erkältung-Tee-Teddy.jpg
Kinder machen jährlich bis zu zehn grippale Infekte durch.

Jede Infektion trainiert das Immunsystem – hat unsere Abwehr den Feind erst einmal ins Visier genommen, speichert sie diesen ab und vergisst ihn nicht mehr. Beim nächsten Angriff ist das Immunsystem also schon besser vorbereitet. Soweit die gute Nachricht. Dennoch: Kein Kind quält sich gerne mit Halsschmerzen und verstopfter Nase. Insofern ist gezieltes Handeln notwendig. Gefragt sind dann Liebe und Zuwendung, rezeptfreie Arzneimittel und unterstützend einige bewährte Hausmittel.

Erkältungen bei Kindern sind vergleichsweise häufig. Während ein Erwachsener durchschnittlich vier Atemwegsinfekte pro Jahr durchmachen muss, sind es bei Kindern sogar bis zu zehn grippale Infekte jährlich.

Und auch hier gibt es Unterschiede. So sind Kinder, die in den Kindergarten gehen, noch häufiger erkältet als Schulkinder. Der Grund: Das Immunsystem ist noch nicht vollständig ausgebildet und hat sich noch nicht mit allen Krankheitserregern „vertraut“ gemacht. Und allein in Sachen Erkältung sind mehr als 200 verschiedene Viren unterwegs. Die körpereigene Abwehr ist aber bei Kindern noch im Lernprozess und kann noch nicht die gleiche Abwehrleistung wie beim Erwachsenen erbringen. So erklärt sich auch, dass kleinere Kinder besonders häufig von Husten, Schnupfen und Halsschmerzen im Rahmen eines grippalen Infekts betroffen sind. Auch Abgeschlagenheit, Fieber und geschwollene Schleimhäute sind bei Erkältungen von Kindern typisch.

Hinzu kommt natürlich: Das Risiko einer Tröpfcheninfektion steigt, je mehr Menschen uns umgeben. Egal ob beim Niesen oder Husten - die Viren tanzen munter in der Luft und suchen sich ihr nächstes Opfer. Und das ist beim Spielen, Basteln und Lernen, wie es sowohl im Kindergarten als auch in der Schule üblich ist, schnell zu infizieren.

Jede Infektion trainiert das Immunsystem – hat unsere Abwehr den Feind erst einmal ins Visier genommen, speichert sie diesen ab und vergisst ihn nicht mehr. Beim nächsten Angriff ist das Immunsystem also schon besser vorbereitet. Insofern könnte man die Erkältung auch von der positiven Seite sehen, denn sie ist sozusagen ein Lernprozess für die körpereigene Abwehr.

Immunsystem

Wie funktioniert unser Immunsystem und wie können wir zu seiner Stärkung beitragen?

 

Doch kein Kind quält sich gerne mit Halsschmerzen oder einer verstopften Nase herum – insofern ist hier gezieltes Handeln unerlässlich. Nicht nur, um das Wohlbefinden zu verbessern, sondern auch, um dem Festsetzen der Erkältung und möglichen Folgeinfektionen mit Bakterien vorzubeugen. Denn nicht selten entwickelt sich aus einer an sich eher harmlosen Erkältung eine Folge-Erkrankung, der Experte spricht hierbei von einer bakteriellen Superinfektion, wie die Mittelohrentzündung, die Sinusitis oder die Bronchitis. Je früher Sie also bei einer Erkältung gegensteuern, desto besser.

Liebe und Zuwendung, rezeptfreie Arzneimittel und unterstützend einige bewährte Hausmittel – das ist wohl das beste Rezept bei einer Erkältung von Kindern.

Mit dieser Unterstützung sollte Ihr Kind nach etwa fünf bis sechs Tagen über den Erkältungsberg sein. Halten die Symptome länger an, ist ein Arztbesuch ratsam. In welchem Fall das ebenfalls gilt, lesen Sie hier

Lesen Sie hier die besten Tipps zur Behandlung einer Erkältung bei Kindern.

Kinder vor Erkältung schützen
1 von 6
  • iStock_000011938573XSmall.jpg
    Eine Mütze voll Schlaf – oder auch zwei oder drei…

    Wie bei Erwachsenen gilt auch bei Kindern: Nur wenn wir ausreichend schlafen, kann unser Immunsystem Höchstleistungen erbringen. Kinder brauchen allerdings noch mehr Schlaf als die Eltern. Bei Kleinkindern sollten es etwa 8 - 12 Stunden Schlaf sein, bei Schulkindern sind 10 - 12 Stunden Schlaf angebracht.

  • Gut_informiert_gut_geschützt.jpg
    Hände waschen nicht vergessen

    Erkältungsviren gelangen beim Niesen häufig in die Hände und werden dann entsprechend an Türklinken, Fernbedienungen oder auch Spielsachen weitergegeben. Die Hände sind also eine echte Ansteckungsquelle – umso wichtiger ist das richtige Händewaschen. Bringen Sie Ihrem Kind bei, dass es sich mehrmals pro Tag mit warmem Wasser und Seife die Hände reinigt. Vor allem vor dem Essen ist Händewaschen Pflicht!

  • iStock_000008788826XSmall.jpg
    Gemüsesticks statt Pommes

    Das kindliche Immunsystem ist noch nicht vollständig ausgebildet und braucht entsprechend intensive Unterstützung von außen. Vitamine und Mineralstoffe sind also unverzichtbar. Versuchen Sie, Ihrem Kind Gemüse, z.B. in Form von mundgerechten Gemüsesticks, schmackhaft zu machen.

  • iStock_000013941789XSmall.jpg
    Erholungsphasen – auch für Kinder wichtig

    Auch die Kleinsten haben häufig schon Stress. Schule, Klavierunterricht, Nachhilfe – da bleibt die Ruhe häufig auf der Strecke. Das Immunsystem kann dadurch ganz schön in Mitleidenschaft gezogen werden. Umso wichtiger, dass auch Kinder Phasen der Erholung bekommen. Zum Beispiel bei einem spannenden Buch: Hier kann Ihr Kind die Gedanken auf eine phantasievolle Reise schicken und gleichzeitig so richtig faul sein.

    Rosemarie Gearhart

  • iStock_000004846426XSmall.jpg
    Sport & Hobby – eine ideale Kombination

    Kinder brauchen Bewegung! Denn das beugt nicht nur Übergewicht vor, sondern bringt auch das Immunsystem auf Trab. Doch welches Kind geht schon gerne joggen? Insofern gilt: Bewegung muss einfach Spaß machen – vielleicht in Form eines neuen, schwungvollen Hobbies? Fußball, Tennis, Karate, Hip Hop Dance – es gibt viele Möglichkeiten. Lassen Sie Ihr Kind entdecken, welche Sportart am meisten Spaß macht.

    iStockphoto

  • Meditonsin AZ_450x252Px_1.jpg
    Meditonsin®: Auch für Kinder bestens geeignet

    Nicht immer reichen gesunde Ernährung, Schlaf & Co. aus, um einen grippalen Infekt abzuwehren. Umso wichtiger ist es, bei Kindern auf erste Anzeichen einer Erkältung wie ein Kratzen im Hals oder ein Kribbeln in der Nase zu achten. Denn frühzeitig eingenommen kann Meditonsin® (rezeptfrei in der Apotheke) den vollständigen Ausbruch der Erkältung verhindern. Gut, dass Meditonsin® als homöopathisches Arzneimittel so gut verträglich und daher bereits für Säuglinge ab 7 Monaten (nach Rücksprache mit dem Arzt) bzw. für Kinder ab 1 Jahr (zur Selbstmedikation) geeignet ist.

    Pflichttext: Meditonsin® Tropfen. Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Akute Entzündungen des Hals-, Nasen- und Rachenraumes. Enthält 6 Vol.-% Alkohol. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Stand: 10/2013. MEDICE Arzneimittel Pütter GmbH & Co. KG, Kuhloweg 37, 58638 Iserlohn.

    Arzneimittel Pütter GmbH & Co. KG

Autor: Lifeline
Letzte Aktualisierung: 10. November 2013

Übersicht: Erkältung
Stichwortsuche in den Fragen und Antworten unserer Community

Durchstöbern Sie anhand der für Sie interessanten Begriffe die Beiträge und Foren in der Lifeline-Community.

Fragen Sie unser Gesundheitsteam

Kostenlos. 24 Stunden täglich. Unsere Gesundheitsexperten beantworten Ihre Fragen.

mehr lesen...
Newsletter-Leser wissen mehr

Mit dem kostenlosen Lifeline-Newsletter sind Sie immer auf dem aktuellen Stand

Hier bestellen...

Zum Seitenanfang