Das pflanzliche Anti-Infektivum
Indianischer Wasserdost
Der indianische Wasserdost besitzt eine lange Tradition als Arzneipflanze. Vor allem in der Heilkunst der Indianer in Nordamerika hatte er seinen festen Platz. Genutzt wurden vor allem die Blätter und die blühenden Spitzen der Zweige und zwar vor allem dann, wenn Fieber im Spiel war – schließlich wusste man um die schweißtreibende Wirkung des Wasserdosts.
Angesichts dieser Tatsache verwundert es kaum, dass der indianische Wasserdost schon damals einen der Spitzenplätze der meist genutzten Heilpflanzen in Amerika belegte. Und dabei sollte es nicht bleiben.
Noch heute wird indianischer Wasserdost, der vor allem in US-Staaten wie Texas, Florida oder Nebraska zu finden ist, auch hierzulande eingesetzt.
Kraft bei grippalen Infekten
So viele Heilkräuter und Rituale der alten Indianer mittlerweile möglicherweise als „Hokuspokus“ abgetan werden können, so viele andere Weisheiten dieser Volksmedizin haben auch heute noch ihre Berechtigung - dazu zählt der Einsatz von indianischem Wasserdost bei grippalen Infekten. Denn wir wissen heute, dass dieses Arzneimittel über einen hohen Gehalt an natürlichen Xylanen verfügt. Eben diese Xylane wirken gegen so typische Symptome des grippalen Infekts wie beispielsweise Gliederschmerzen und Fieber, sie sind es aber auch, die unser Immunsystem im Kampf gegen die Krankheitserreger unterstützen können.
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