Rezeptfreie Arzneimittel bei Erkältung

Hilfe aus der Apotheke bei Sinusitis, Bronchitis & Co.

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Nicht selten ist es der Fall, dass sich eine Sinusitis oder auch eine Bronchitis auf dem Boden einer Erkältung entwickelt.

Neben der Erkältung zählen auch die Sinusitis und die Bronchitis zu sehr häufigen Erkrankungen der Atemwege. Nicht selten ist es der Fall, dass sich eine Sinusitis oder auch eine Bronchitis auf dem Boden einer Erkältung entwickelt.

Die Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) ist bei uns relativ häufig. Schätzungen zufolge ist etwa jeder siebte Deutsche einmal im Jahr von der akuten Sinusitis betroffen. Besonders häufig stellt sich die Nasennebenhöhlenentzündung als Folge eines viralen Infektes ein - also beispielsweise in Folge einer Erkältung. Dann können mitunter zusätzlich Bakterien ins Spiel kommen. Tritt die Sinusitis chronisch auf, dann können auch anatomische Gegebenheiten, wie zum Beispiel eine Verengung der Nase, als Ursache vorliegen.

Typische Symptome der akuten Nasennebenhöhlenentzündung sind:

  • Schnupfen (das Nasensekret ist gelblich grün verfärbt)
  • Schmerzen in Bereich von Kopf und Gesicht, die sich zum Beispiel beim Bücken verstärken
  • Schmerzen bei ausgeübten Druck im Bereich der Nebenhöhlen
  • Fieber
  • Abgeschlagenheit
  • Mitunter nach außen hin sichtbare Schwellungen

Auch die akute Bronchitis bahnt sich meist auf dem Boden einer viralen Erkältung ihren Weg. Hier hat dann ein sogenannter Etagenwechsel stattgefunden – der Virusinfekt verlagert sich von den oberen auf die unteren Atemwege. Auch hier können sich Bakterien ansiedeln, dann ist der Heilungsprozess zumeist noch langwieriger als bei einer viralen Bronchitis. Auch die akute Bronchitis ist eine relativ häufige Erkrankung der Atemwege. Man geht davon aus, dass Erwachsene im Schnitt etwa zwei bis drei Mal pro Jahr erkranken. Vor allem ältere Menschen, Menschen mit einer Immunschwäche sowie Kinder zählen zu den besonders gefährdeten Personengruppen.

Typische Symptome der akuten Bronchitis sind:

  • Schmerzhafter Hustenreiz
  • Gesteigerte Produktion von Schleim (weißlich verfärbter Auswurf deutet auf eine virale Infektion, bei Auswurf von gelb-grünlicher Färbung sind meist Bakterien verantwortlich)
  • Fieber
  • Müdigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Abgeschlagenheit
  • Veränderte Atemgeräusche

Festsitzende Erkältung, Bronchitis und Entzündung der Nebenhöhlen

Wer bei einer festsitzenden Erkältung, einer Bronchitis oder Entzündungen der Nebenhöhlen effektive Unterstützung bei der Behandlung wünscht, der kann auf die Kraft der Natur setzen in Form von rezeptfreien Arneimitteln, die entzündungshemmend, schleimlösend und antibakteriell wirken. So können Präparate mit reinem Cineol, das aus den Blättern des Eukalyptusbaums isoliert wird, bei einer Erkältung den Patienten mit genau diesen Eigenschaften unterstützen.

Entscheidend ist es, einem Sekretstau entgegenzuwirken. Staut sich Sekret in den Atemwegen an, können sich die Erreger besser ausbreiten. Gerade bei Atemwegserkrankungen sind die Verschleimung und die Entzündung der Atemwege maßgeblich für die Beschwerden.

Arzneipflanzen bei Erkältung
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    Die Primel: Schleimlösend bei Husten

    Die Primel – oder auch Schlüsselblume - gilt als Vorbote des Frühlings. Schon im März und April säumt sie Wege und Wiesen. Doch was viele nicht wissen: Die Primel ist auch eine wertvolle Arzneipflanze. Genauer gesagt ihre Wurzeln, denn diese sind reich an Saponinen, die ihr einen schleimlösenden Effekt verleihen. Auch entzündungshemmende Eigenschaften sind der Primel eigen – vielleicht streckt sie uns daher so stolz ihre strahlend gelben Blüten entgegen?

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    Thymian: Gewürz mit Anti-Husten-Effekt

    Thymian – ein Gewürz, das uns das Wasser im Mund zusammenlaufen und gleichzeitig den Duft Südfrankreichs in die Nase steigen lässt. Doch wussten Sie, dass Thymian auch eine wertvolle Arzneipflanze bei Husten mit festsitzendem Schleim ist? Genauer gesagt sind es die ätherischen Öle des Thymian, die nicht nur schleimlösend wirken, sondern darüberhinaus auch den Abtransport und das Abhusten des Schleims ermöglichen und so die gereizten Bronchien beruhigen. Besonders stark bei Husten ist Thymian übrigens in Kombination mit der Primelwurzel.

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    Sonnentau: Sanft gegen den Reizhusten

    Es sind die kleinen, punktförmigen Sekretabsonderungen an den Drüsennhaaren des Sonnentau, die ihm zu seinem klangvollen Namen verholfen haben. Das Sekret ist besonders klebrig und dient dem Fangen von Insekten – schließlich ist Sonnentau eine fleischfressende Pflanze. Doch so sehr Insekten sich vor dem Sonnentau hüten sollten, so sehr können wir von ihm profitieren. Denn Sonnentau-Extrakt hat entkrampfende Effekte auf die Atemwege und kann besonders in Kombination mit Efeu helfen, trockenen Reizhusten und nächtlichen Krampfhusten schnell, zuverlässig und lang anhaltend zu lindern.

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    Eukalyptus-Blätter: Reich an Cineol

    Mit Cineol, dem wirksamkeitsbestimmenden Bestandteil des für medizinische Zwecke eingesetzten Eukalyptusöls, steht uns heute ein Naturstoff zur Verfügung, der aufgrund seiner schleimlösenden, entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften insbesondere bei festsitzender Erkältung, entzündeten Nebenhöhlen und Bronchitis zum Einsatz kommt. Doch auch bei Asthma und COPD kann das aus den Eukalyptusblättern isolierte Cineol zur Zusatztherapie angewendet werden.

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    Indianischer Wasserdost gegen grippalen Infekt

    Auch wenn uns manche Riten und Bräuche aus der Welt der indianischen Heilkunst heute etwas befremdlich erscheinen mögen – der indianische Wasserdost, eine Arzneipflanze, die bereits die Indianer Nordamerikas nutzten, wird auch heute noch in Arzneimitteln verwendet.

Akute Bronchitis

Die akute Bronchitis beginnt mit einer Entzündung der oberen Luftwege. Verlagert sie sich auf die Bronchien, kommt es zu einer akuten Bronchitis.

Autor: Lifeline
Letzte Aktualisierung: 22. Januar 2012

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