Rezeptfreie Arzneimittel bei Erkältung

Hilfe aus der Apotheke bei Halsschmerzen

Hilfe_Apotheke_Halsschmerzen.jpg
Kratzen im Hals und Schluckbeschwerden sind typische Anzeichen einer Rachenentzündung.

Bei Halsschmerzen, die im Rahmen einer Erkältung auftreten, handelt es sich in der Regel um eine akute Rachenentzündung (Pharyngitis). Ausgelöst wird diese durch Erkältungsviren.

Bei Halsschmerzen, die im Rahmen einer Erkältung auftreten, handelt es sich in der Regel um eine akute Rachenentzündung (Pharyngitis). Ausgelöst wird die Rachenentzündung durch Erkältungsviren, die die Rachenschleimhaut besiedeln.

Zu den typischen Anzeichen der akuten Rachenentzündung bei einer Erkältung zählen:

Die Gefahr: Werden die „normalen“ Halsschmerzen bei einer Erkältung nicht behandelt, droht eine Zweitinfektion der jetzt besonders anfälligen Rachenschleimhaut mit Bakterien, so dass dann beispielsweise eine Mandelentzündung oder auch eine Seitenstrangangina entstehen kann. Die Behandlung derartiger Erkrankungen, bei denen starke Schmerzen und Fieber charakteristisch sind, gehört in die Hände eines Arztes – häufig müssen hier Antibiotika verordnet werden.

Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass die gezielte Behandlung von Halsschmerzen bei einer Erkältung nicht nur die Möglichkeit bietet, die Beschwerden zu lindern, sondern auch möglichen Folgeerkrankungen vorzubeugen.

Halsschmerzen effektiv ohne Antibiotika behandeln

Wer bei Halsschmerzen nicht nur die Symptome, also die Beschwerden an sich bekämpfen möchte, sondern gleichzeitig auch gezielt gegen die bakteriellen Erreger und die Entzündung vorgehen will, dem stehen mit rezeptfreien Lutschbonbons oder -pastillen aus der Apotheke diverse Halsschmerzmittel zur Verfügung. Wirkstoffe wie Antiseptika wie Amylmetacresol und Dichlorbenzylalkohol haben nicht nur einen schmerzlindernden, sondern gleichzeitig auch einen entzündungshemmenden und antibakteriellen Effekt.

Auf diese Weise kann den Halsschmerzen effektiv entgegengesteuert werden, ohne dass zwingend Antibiotika erforderlich sind. In Form von Halsspray oder als (zuckerfreie) Halstabletten können diese Arzneimittel angewandt werden. Bei Tabletten sollten Sie darauf achten, dass Sie diese wirklich aktiv lutschen und nicht nur im Mund zergehen lassen. Denn das Lutschen aktiviert  den Speichelfluss, was eine angenehme Befeuchtung des trockenen Rachens bewirkt.

Tipps gegen Halsschmerzen
1 von 4
  • iStock_000007868424XSmall.jpg
    Fruchtsäfte meiden!

    Orangensaft & Co. liefern zwar jede Menge wertvolle Vitamine, enthalten aber auch Säure. Und gerade die kann einem gereizten Rachen ganz schön zusetzen. Insofern bei Halsschmerzen lieber zu warmen Tees als zu Fruchtsäften greifen. Viel Trinken ist aber in jedem Fall bei Halsschmerzen wichtig!

  • Halsschmerzen_Behandlung_Kartoffeln.jpg
    Kartoffelwickel: Warm und wohltuend

    Kartoffeln schmecken nicht nur lecker, sie können auch bei Halsschmerzen helfen etwa als Kartoffelwickel für den Hals. Denn Kartoffeln sind ideale Wärmespeicher und geben ihre Wärme langsam an den Körper ab – ideal bei Halsweh. Kochen Sie Kartoffeln, legen Sie sie auf ein Küchenhandtuch und zerdrücken Sie diese mit der Gabel. Sobald die Temperatur nicht mehr zu heiß ist, die Kartoffelmasse in das Tuch einschlagen, um den Hals legen und mit einem Handtuch befestigen. Die Kartoffeln sollten etwa 15 – 20 Minuten an Ort und Stelle bleiben. Gut zu wissen: Bei einer Mandelentzündung ist eher ein kühlender Effekt angenehm. Hier können Sie statt Kartoffeln Quark verwenden.

    (c) Robert Redelowski

  • iStock_000015351919XSmall.jpg
    Den Hals warm halten!

    Achten Sie darauf, dass der Hals und auch der Brustbereich warm bleiben. Also am besten einen dicken Schal umbinden. Auch die Füße sollten Sie jetzt nicht auskühlen lassen, denn Wärme ist wichtig, um die Durchblutung und das Immunsystem in Schwung zu bringen. Also rein in die kuscheligen Wollsocken.

    Robert Redelowski

  • iStock_000002252632XSmall.jpg
    Die Stimme schonen!

    Vor allem, wenn Sie heiser sind, sollten Sie die Stimme schonen. Auch flüstern ist tabu, denn das kann die Beschwerden sogar noch verschlimmern. Genießen Sie doch einfach mal die Gelegenheit, sich nicht zu allem äußern zu müssen.

    Robert Redelowski

Pfeiffersches Drüsenfieber

Die Symptome des Pfeifferschen Drüsenfiebers ähneln zunächst einem grippalen Infekt, doch schlagen die Medikamente, die da helfen würden, nicht an.

Autor: Lifeline
Letzte Aktualisierung: 23. Januar 2012

Fragen zum Thema
Hören Sie zu - reden Sie mit

Sie möchten Informationen zu bestimmten Krankheitssymptomen oder wollen medizinischen Rat? Hier können Sie Ihre Fragen an unsere Experten oder andere Lifeline-Nutzer stellen!

Stichwortsuche in den Fragen und Antworten unserer Community

Durchstöbern Sie anhand der für Sie interessanten Begriffe die Beiträge und Foren in der Lifeline-Community.

Fragen Sie unser Gesundheitsteam

Kostenlos. 24 Stunden täglich. Unsere über 50 Gesundheitsexperten beantworten Ihre Medizin-Fragen.

mehr lesen...
Lifeline-Fan auf Facebook werden


Newsletter-Leser wissen mehr

Mit dem kostenlosen Lifeline-Newsletter sind Sie immer auf dem aktuellen Stand.

Hier bestellen...

Zum Seitenanfang