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Mehr Diagnosen, jedoch nicht mehr psychisch Kranke

Mehr Diagnosen, jedoch nicht mehr psychisch Kranke
Verbesserte Diagnostik führt zu einem scheinbaren Anstieg an psychischen Erkrankungen.
(c) iStockphoto

Bei immer mehr Menschen wurde in den vergangenen Jahren eine psychische Erkrankung festgestellt, und auch die Zahl der Fehltage durch psychische Erkrankungen hat zugenommen - seit 1995 um etwa 60 Prozent.

Darauf hat der DGPPN-Kongresspräsident Professor Frank Schneider hingewiesen. Allerdings sei nicht davon auszugehen, dass in den vergangenen zwei Jahrzehnten tatsächlich die Prävalenz psychischer Erkrankungen, wie Depression, in Deutschland zugenommen habe. Vielmehr habe sich die Diagnostik verbessert, vor allem bei Hausärzten. "Wir schauen heute genauer hin", so Professor Peter Falkai aus Göttingen. Auch die Wirtschaftskrise führe nicht zu mehr Erkrankten, sie könne den Ausbruch einer Erkrankung aber beschleunigen.

 

Autor: mut / Lifeline
Letzte Aktualisierung: 11. Januar 2012
Quellen: Nach Informationen der http://www.aerztezeitung.de

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