Darmkrebs: Ursachen

Die Ursachen für Darmkrebs sind zunächst meist gutartige Polypen im Darm, die im Laufe der Zeit entarten und bösartig werden.

Verschiedene Faktoren können das Risiko für Darmkrebs erhöhen. Zu diesen zählen ein höheres Lebensalter, chronische Darmerkrankungen oder eine fettreiche Ernährung.

Die Ursachen für den größten Teil der Fälle an Darmkrebs sind sogenannte Polypen oder Adenome. Dabei handelt es sich um gutartige Neubildungen der Darmschleimhaut. Meist bleiben die Polypen gutartig, in einigen Fällen können sie jedoch im Laufe von Jahren zu Darmkrebs entarten, das heißt bösartig werden.

Schätzungen zufolge dauert es durchschnittlich etwa zehn Jahre, bis ein Polyp bösartig und damit zu Darmkrebs werden kann. Im Rahmen einer Darmspiegelung kann man diese Polypen frühzeitig entdecken, entfernen und damit der Entstehung von Darmkrebs vorbeugen.

Risikofaktoren

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich gutartige Polypen zu Darmkrebs entwickeln, steigt mit dem Lebensalter. Außerdem können genetische Faktoren das Risiko für eine Darmkrebserkrankung erhöhen. So treten in Familien, in denen bereits ein Mitglied an Darmkrebs erkrankt ist, über Generationen hinweg oft noch weitere Erkrankungsfälle auf. Ein weiterer Risikofaktor für Darmkrebs sind chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn.

Ob die Ernährung und der Lebensstil die Entstehung von Darmkrebs beeinflussen, wird zunehmend erforscht. Eine ballaststoffarme, fettreiche Ernährung mit einem hohen Anteil an rotem Fleisch und Wurstwaren wird als Darmkrebs fördernd angesehen, ebenso der übermäßige Genuss von Alkohol und Nikotin. Auch Übergewicht und Bewegungsmangel gelten als Risikofaktoren für Darmkrebs.

 

Autor: Andreas Gill
Letzte Aktualisierung: 24. Juli 2012

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