Darmkrebs

Kolonkarzinom

Der Darmkrebs ist in Deutschland die zweithäufigste Krebserkrankung. Mit zunehmendem Alter nimmt das Erkrankungsrisiko zu.

Am häufigsten kommen dabei Tumore des Dickdarms und des Mastdarms vor. Der Darmkrebs ist in Deutschland die zweithäufigste Krebserkrankung. Mit zunehmendem Alter nimmt das Erkrankungsrisiko zu.

Der Darm wird unterteilt in den Dünndarm und den Dickdarm (Kolon). Die letzten 15 bis 18 Zentimeter vor dem Darmausgang (Anus) werden als Mastdarm (Rektum) bezeichnet. Grundsätzlich kann Darmkrebs in jedem Darmabschnitt entstehen. Am häufigsten kommen aber Tumoren des Dickdarms (Kolonkarzinom) und des Mastdarms (Rektumkarzinom) vor. Medizinisch werden diese beiden Darmskrebsarten unter dem Begriff „kolorektale Karzinome“ zusammengefasst. Tumoren des Dünndarms sind sehr selten.

Darmkrebs ist zweithäufigste Krebserkrankung

In Deutschland ist der Darmkrebs mit 15 Prozent nach dem Brustkrebs die zweithäufigste Krebsart. Pro Jahr werden – mit steigender Tendenz – etwa 65.000 neue Fälle von Darmkrebs diagnostiziert. Während die Zahl der Neuerkrankungen in den vergangenen Jahren zugenommen hat, sind die Sterberaten gesunken. Immer mehr Menschen können langfristig mit ihrer Erkrankung leben oder werden sogar komplett geheilt.

Darmkrebs tritt bei Frauen und Männern etwa gleich häufig auf. Unter 40 Jahren ist das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, sehr gering, nimmt aber mit steigendem Alter zu. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei Frauen bei 69 Jahren und bei Männern bei 75 Jahren. Im Gegensatz zu den Industrieländern der Welt tritt Darmkrebs in ärmeren Ländern vergleichsweise selten auf.

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Fragen zum Thema

Autor: Dipl. Biol. Tanja Rojewski/Lifeline
Letzte Aktualisierung: 27. Juli 2011
Durch: Andreas Gill/Lifeline
Quellen: Online-Informationen der Deutschen Krebshilfe: http://www.krebshilfe.de (Stand: 2/2012) Krebs in Deutschland 2005/2006. Häufigkeiten und Trends. Gemeinsame Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts und der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V., 7. Ausgabe, 2010 Krebs in Deutschland 2007/2008. Gemeinsame Veröffentlichung des Robert Koch-Institut und der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V. 8. Ausgabe, 2012 Online-Informationen des Deutschen Krebsforschungszentrums, Heidelberg: www.krebsinformationsdienst.de (Abruf: 7/2012) S3-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) und der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG): Kolorektales Karzinom. AWMF-Leitlinien-Register Nr. 021 - 007OL (Stand: 2004/2008 - gültig bis 9/2012)

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