Krebs

Darmkrebs

Kolonkarzinom - so erkennen Sie die Warnsignale

Der Darmkrebs ist in Deutschland die zweithäufigste Krebserkrankung. Mit zunehmendem Alter nimmt das Erkrankungsrisiko zu.

Am häufigsten kommen bei Darmkrebs Tumore des Dickdarms und des Mastdarms vor.

In Deutschland ist der Darmkrebs eine der häufigsten Krebsarten nach dem Brustkrebs bei Frauen und bei Männern nach dem Prostatakrebs. Pro Jahr werden – mit steigender Tendenz – knapp 65.000 neue Fälle von Darmkrebs diagnostiziert. Während die Zahl der Neuerkrankungen in den vergangenen Jahren leicht zugenommen hat, sind die Sterberaten gesunken.

Risiko für Darmkrebs steigt mit zunehmendem Alter

Darmkrebs tritt bei Frauen und Männern etwa gleich häufig auf. Unter 40 Jahren ist das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, sehr gering, nimmt aber mit steigendem Alter zu. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei Frauen bei 69 Jahren und bei Männern bei 75 Jahren. Hochrisikogruppe sind Patienten mit einer chronischen, entzündlichen Darmerkrankung. 25 Prozent der Darmkrebsfälle tritt in dieser Gruppe auf. Im Gegensatz zu den Industrieländern der Welt wird Darmkrebs in ärmeren Ländern vergleichsweise selten registriert.

Fleischverzicht senkt Darmkrebsrisiko

Fest steht, dass ein ungesunde Ernährungsweise - mit viel Fleisch und Wurst - sowie regelmäßiger Alkoholkonsum das Risiko erhöhen, an Darmkrebs zu erkranken. Allein die strikte Reduzierung von Fleischwaren könnte die Darmkrebs-Neuerkrankungen jährlich um 10.000 senken. Und eine weitere gute Nachricht: Die Heilungschancen bei frühzeitig entdecktem Darmkrebs sind so gut wie nie zuvor. Die Überlebenszeit hat sich in den letzten zehn Jahren stark verlängert. Ursache dafür sind nach Expertenmeinung einerseits moderne, neu entwickelte Therapiemöglichkeiten, andererseits die Vorsorgeuntersuchungen, die immer mehr Deutsche nutzen - wie Darmspiegelung und Stuhltest

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Neueste Fragen aus der Community

Autor: Dipl. Biol. Tanja Rojewski / Lifeline
Letzte Aktualisierung: 05. Februar 2014
Durch: Monika Preuk/Lifeline
Quellen: Online-Informationen der Deutschen Krebshilfe: http://www.krebshilfe.de Zentrum für Krebsregisterdaten am Robert-Koch-Institut, http://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Krebsarten/Darmkrebs/darmkrebs_node.html, abgerufen 02/2014 S3-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) und der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG): Kolorektales Karzinom. AWMF-Leitlinien-Register Nr. 021 - 007OL

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