Mammakarzinom

Brustkrebs

Dieses Special informiert über die Symptome eines Mammakarzinoms, wichtige Vorsorgeuntersuchungen und Therapien, welche Sportart sich eignet und was für eine Ernährung bei Brustkrebs empfehlenswert ist

Brustkrebs ist in Europa und Nordamerika die häufigste Krebserkrankung von Frauen. Jährlich erkranken weltweit über eine Million Frauen neu an einem Mammakarzinom, wie Brustkrebs medizinisch genannt wird. Auch Männer erkranken an Brustkrebs, allerdings ist ihr Risiko geringer.

Brustknoten erstasten
Selbst ist die Frau - mindestens einmal im Monat in der ersten Zyklushälfte sollte frau ihre Brüste abtasten und untersuchen.
FRANCK CAMHI

Allerdings sind nur etwa ein Viertel der Tumore in der Brust bösartig. Die übrigen - rund drei Viertel - sind gutartig oder Vorstufen einer möglichen Krebserkrankung. Diese können operativ entfernt werden und sind daher in den meisten Fällen heilbar. Der häufigste Brustkrebs ist der Milchgangskrebs. Seine Tumorbildung geht von den Milchdrüsen oder den Milchgängen der Brustdrüse aus.

Risiko für Brustkrebs steigt ab viertem Lebensjahrzehnt

Das Erkrankungsrisiko nimmt ab dem 40. Lebensjahr einer Frau jährlich zu. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei 63 Jahren. Dabei ist die Diagnose Brustkrebs keineswegs das Todesurteil einer Patientin, weil mehr als 81 Prozent der betroffenen Frauen fünf Jahre nach ihrer Brustkrebsbehandlung noch leben. In seltenen Fällen sind auch Männer von Brustkrebs betroffen: der Anteil liegt unter einem Prozent. Nach Angaben des Robert-Koch Instituts erkranken jährlich über 57.000 Frauen in Deutschland an einem Mammakarzinom.

Mammakarzinom entsteht in der Brustdrüse

Die genaue Bezeichnung der Erkrankung richtet sich nach dem Zelltyp, der betroffenen Stelle im Drüsengewebe und danach, ob der Tumor schon ins Nachbargewebe eingebrochen ist. Brustkrebszellen wachsen wie alle Krebszellen schnell und teilen sich überstürzt. Dabei schleichen sich Fehler ein. Die Zellen verändern ihr Aussehen. Sie funktionieren auch nicht mehr richtig. Man sagt, die Zellen sind entdifferenziert.

Vom Carcinoma in situ (Cis), dem Krebs an Ort und Stelle ist die Rede, wenn die Zellen die Basalmembran nicht durchbrechen. Dieses Häutchen begrenzt das Gewebe und trennt es von seiner Nachbarschaft. Ein Carcinoma in situ ist heilbar, da es niemals Tochterzellen ausstreut. Wenn der Tumor (Gewebsknoten) aber diese Barriere in die Nachbarschaft durchbricht, dann nennt man das Wachstum invasiv oder infiltrierend. Jetzt kann er Tochterzellen über die Blut- oder Lymphwege ausstreuen. Tochtergeschwülste entstehen, die so genannten Metastasen.

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