Erkältungs-Folgen
Akute Bronchitis
Husten oder Schnupfen sind in der kalten Jahreszeit nichts Ungewöhnliches. Aber aus einer einfachen Erkältung kann sich eine akute Bronchitis entwickeln. Bei dieser Form des Hustens handelt es sich um eine Entzündung der Schleimhaut in den Bronchien. Sie tritt meist von Herbst bis Frühjahr auf und wird fast immer von Erkältungsviren hervorgerufen.
Häufigste Auslöser der akuten Bronchitis sind Rhino-, Corona-, Parainfluenza-, Influenza und Adenoviren, die sich aus den oberen Luftwegen über die Schleimhäute in die Bronchien ausbreiten. Auch Bakterien können Ursache der Infektion sein. Die Bronchitis äußert sich als starker trockener, auch unproduktiver Husten genannt. Der ständige Hustenreiz verursacht Schmerzen und ein Wundgefühl im Hals- und Rachenbereich sowie in der Brust. Durch die Entzündung der Bronchien kommt es zu einer starken Schleimproduktion.
Im weiteren Verlauf entwickelt sich ein produktiver Husten mit gelblich bis grün verfärbtem Auswurf. Das Sekret stört die Funktion der Flimmerhärchen der Schleimhaut und verhindert somit den Reinigungsmechanismus der Atmungsluft. Schmutz und Störpartikel lassen sich nicht mehr nach außen transportieren und verstärken die Entzündung der Bronchialschleimhaut.
Weitere Begleitsymptome der Bronchitis sind Erkältungsanzeichen wie eine Rötung und Schwellung der Nasenschleimhäute, belegte Stimme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen.
Bei circa fünfzig Prozent der Patienten dauert der Husten bis zu drei Wochen lang an, bei 25 Prozent bis zu vier Wochen. Chronische Verläufe von mehr als acht Wochen sind nicht selten die Folge.
Der Weg zur chronischen Bronchitis ist kurz
Eine akute Bronchitis sollte nicht als Bagatellerkrankung abgetan werden. Bei häufigen Entzündungen der Bronchien, die nicht behandelt werden, drohen chronische Verlaufsformen. Bei starkem Husten und Fieber sollten Sie daher zum Arzt gehen.
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