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Schwitzen: Therapie

Hyperhidrose

Übermäßiges Schwitzen wird je nach Ursache behandelt. Liegt eine Grunderkrankung vor, ist eine zielgerichtete Therapie unerlässlich. Geht es grundsätzlich darum, das Schwitzen an sich zu lindern, können spezielle Deodorants, Medikamente oder chirurgische Maßnahmen zielführend sein.

Die Behandlung von übermäßigem Schwitzen richtet sich nach der Ursache. Tritt das vermehrte Schwitzen als Symptom einer Grunderkrankung auf, gilt es, dieses zielgerichtet zu therapieren. Hier wird der behandelnde Arzt entsprechend eingreifen, unter Umständen auch Medikamente geben.

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Tritt starkes Schwitzen ohne erkennbare, behandelbare Ursache auf oder fühlt sich der Patient durch das Schwitzen stark beeinträchtigt, kann er selbst unterschiedliche Maßnahmen dagegen ergreifen.

Mit Aluminium oder Botox gegen Hyperhidrose

Mit Aluminiumsalzen, die örtlich auf die betroffenen Körperregionen aufgetragen werden, können leichte Formen des übermäßigen Schwitzens behandelt werden. Bei der Iontophorese werden mittels elektrischer Spannung geladene Teilchen (Ionen) in die Haut eingebracht.

Auch Botulinumtoxin A (Botox) kann bei übermäßigem Schwitzen zum Einsatz kommen: Das hochwirksame Nervengift verhindert, dass Nervensignale die Schweißdrüsen erreichen. Durch Injektion kleiner Mengen des Gifts in die betroffenen Körperregionen kann daher die Schweißabsonderung blockiert werden. Der Effekt hält etwa vier bis sechs Monate an.

OP gegen starken Achselschweiß

Medikamente zur Behandlung von übermäßigem Schwitzen basieren auf dem gleichen Wirkprinzip wie Botulinumtoxin A, verhindern also die Übertragung von Nervensignalen auf die Schweißdrüsen. Geeignete Präparate weisen jedoch oft Nebenwirkungen auf, so dass diese Form der Behandlung zumeist bei Sonderformen der Hyperhidrose zum Einsatz kommt - etwa wenn gerade Kopf und Hals von Schweißausbrüchen betroffen sind.

Eine chirurgische Entfernung der Schweißdrüsen kann erwogen werden, wenn vor allem die Achseln zu übermäßigem Schwitzen neigen. In schweren Fällen von Handflächenschwitzen ist es darüber hinaus möglich, das für diese Form des Schwitzens verantwortliche Nervengeflecht im Bereich der Brustwirbelsäule durch eine Operation auszuschalten.

Autor: Jan Groh
Letzte Aktualisierung: 19. Oktober 2011

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