Scheidenbrennen: Therapie

Frau auf Bett
Brennende Beschwerden durch Autoimmunerkrankungen können kortikoidhaltige Cremes lindern
(c) George Doyle

Geht Scheidenbrennen auf eine Infektion zurück, wird eine Therapie gegen den Erreger eingeleitet, z.B. eine Antibiotikatherapie bei Bakterien oder die Gabe antiviraler Mittel bei einer Herpesinfektion. Eine lokale Behandlung mit Salben oder Scheidenzäpfchen ist in manchen Fällen bereits ausreichend, um die Beschwerden zu lindern. Doch auch Tabletten können hier das Mittel der Wahl sein.

Linderung können bei einer Bartholinitis auch eine Rotlichttherapie und bei Genitalherpes Sitzbäder mit kamillehaltigen oder gerbstoffhaltigen Mitteln verschaffen. Stehen die Beschwerden im Zusammenhang mit einem wechseljahresbedingten Östrogenmangel, ist eine lokale Behandlung mit östrogenhaltigen Salben oder Zäpfchen bzw. auch eine Hormonersatztherapie möglich.

Bei Autoimmunerkrankungen (Lichen sklerosus, Lichen planus) können kortikoidhaltige Salben und Salben mit Calcineurinhemmern (entzündungshemmend und immunmodulierend) die Beschwerden bessern.

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