
Ein gefährliches Doppel
Das sinubronchiale Syndrom
Schnupfen und Husten sind zwar keine Krankheiten. Jedoch können sie erste Anzeichen für ernsthafte Atemwegserkrankungen sein.
Das sinubronchiale Syndrom ? Was ist das?
Das sinubronchiale Syndrom bezeichnet eine Infektion der Schleimhäute im gesamten Atemwegsbereich. Das heißt, dass die Schleimhäute in der Nase, im Rachen, in der Luftröhre und den Bronchien gleichzeitig betroffen sind. Auslöser sind Viren oder Bakterien, die zunächst eine Infektion in den Nasennebenhöhlen verursachen und die Schleimhäute angreifen. In seltenen Fällen liegt auch eine allergische Reaktion zugrunde.
Zunächst fließt infiziertes Schleimhautsekret von der hinteren Nase direkt in den Rachen, wo es entweder unmerklich verschluckt wird oder sich ein Sekretsee im untersten Rachenbereich bildet. Von dort kann das Sekret leicht in die unteren Atemwege vordringen und eine Bronchitis verursachen.
Bronchitis + Sinusitis = Sinubronchiales Syndrom
Im Grunde leiden die Betroffenen dann gleichzeitig unter einer Bronchitis und einer Sinusitis, daher auch der Name sinubronchiales Syndrom. Häufig kommen auch noch unangenehme Halsbeschwerden hinzu, die sich z.B. durchdas ständige Bedürfnis sich zu räuspern äußern. Bei der Therapie ist vor allem wichtig, die Gesamtheit der Atemwege zu berücksichtigen (one airway - one disease).









