Begleitende Therapie
Die Mistel in der Krebstherapie
Heute unter den Anthroposophen weitestgehend als das "Krebsmittel der Zukunft" bekannt, erfreute sich die Mistel bereits in vorchristlicher Zeit einiger Beliebtheit.
Wie und wann wirkt die Mistel?
Wichtig für die Wirkung sind nicht nur die Inhaltsstoffe sondern auch die Art der Zubereitung. Die Wirkstoffe heißen Viscotoxine und wirken hemmend auf die Zellvermehrung sowie Mistellektine, die das Immunsystem anregen. Die Mistel stärkt die körpereigene Abwehr und findet neben der begleitenden Krebsbehandlung Anwendung in der Rheuma-Therapie, in der Rekonvaleszenz nach schweren Infektionserkrankungen, zur Stärkung des geschwächten Herzmuskels, in der Behandlung des Bluthochdruckes, zur Behandlung der Fallsucht und epileptischer Zustände, als Salbe für eitrige Geschwüre und zur Stillung von Blutflüssen.
Als Tee, in der Homöopathie (Viscum album) und als Hausmittel bekannt, findet die Mistel doch vor allem eine weiterreichende Verbreitung in der biologischen Krebstherapie und wird von den meisten Krebsspezialisten empfohlen.
Eine Behandlung wird ganz persönlich angepasst. Dabei sind die Art der Erkrankung und die Persönlichkeit des Patienten von Bedeutung. Anthroposophische Ärzte achten darauf, auf welcher Wirtspflanze die Mistel wächst.
Es wird ein spezielles Injektionsprogramm aufgestellt, das im Wechsel mit Anwendung über Wochen und folgender Pause stattfindet. Die Mistelpräparate werden in unterschiedlicher Potenz (Stärke) angeboten.
Wer übernimmt die Kosten einer Misteltherapie?
Die Kosten werden von nahezu allen Krankenkassen übernommen.




