Jodmangel bei Kindern
Zu wenig Fisch auf dem Tisch
Seefisch, Algen und Meeresfrüchte zählen selten zu den Lieblingsgerichten der Kleinen. Dabei steckt in den Meeresbewohnern nicht nur jede Menge Eiweiß und wertvolle Fettsäuren, sondern zudem das wichtige Spurenelement Zink. Unser Körper braucht Zink für die Bildung von Schilddrüsenhormonen. Diese steuern zahlreiche Stoffwechselvorgänge im Körper und sind unerlässlich für die geistige und körperliche Entwicklung von Kindern.
Nehmen Kinder über längere Zeit unzureichend Jod zu sich, so kann der resultierende Mangel an Schilddrüsenhormonen Müdigkeit, Lernschwierigkeiten und Konzentrationsschwäche bis hin zu einer verminderten Hirnleistung verursachen. Doch mit einer Umstellung des Speiseplans können Sie die Jodversorgung Ihrer Kinder sicherstellen.
So beugen Sie einem Jodmangel vor
Etwa ein Drittel der Kinder im Grundschulalter leiden unter leichtem Jodmangel. Das liegt vor allem daran, dass Lebensmittel, die auf deutschen Böden gedeihen, von Natur aus sehr arm an Jod sind. So kann der empfohlene Jodbedarf von 140 Mikrogramm bei Sieben- bis Neunjährigen, 180 Mikrogramm bei Zehn- bis Zwölfjährigen und 200 Mikrogramm bei allen Kindern über 13 kaum gedeckt werden. Dazu kommt, dass sich gerade Kinder gern an Fastfood vergreifen, das in der Regel kein Jodsalz enthält.
Um den täglichen Bedarf dennoch sicherzustellen, raten Experten zum regelmäßigen Verzehr von Seefisch. Da es jedoch auch Kinder gibt, die sogar Fischstäbchen verschmähen, müssen Eltern mitunter auf andere Jodquellen zurückgreifen. Eine gute Alternative sind Milch und Milchprodukte sowie Fleisch und Feldsalat. Den wichtigsten Beitrag zur Jodversorgung leistet das Jodsalz, das neben dem Privathaushalt auch von Bäckern und Fleischern eingesetzt wird.
Für den Gebrauch im Privathaushalt gilt: Wenn gesalzen wird, dann mit Jodsalz!








