Babypflege & Hygiene
Durchblick bei der Babypflege
Nicht nur das Angebot an Kosmetikprodukten für Erwachsene ist unübersichtlich. Auch vor dem Regal der Babypflege-Produkte verliert so mancher schnell den Überblick. Welche Pflege-Produkte wirklich wichtig sind, wann sie angewendet werden, und worauf man achten sollte, verrät Ihnen diese Übersicht:
- Kinderöl: Ein gutes Kinderöl gehört zur Standardausrüstung jedes Wickeltisches. Es ist besonders rein, gut verträglich und vor allem vielseitig anwendbar. Kinderöl wird in der Regel zur Reinigung der Haut im Windelbereich verwendet, dient gleichzeitig aber auch als Hautpflege-, und Hautschutzmittel. Unter bestimmten Vorraussetzungen kann es sogar als Heilmittel verwendet werden, wie etwa bei Windel-Dermatitis.
Die meisten Kinderöle enthalten spezielle entzündungshemmende Stoffe wie Zinkoxyd, Wismut oder Kamille.
- Reinigungslotion: Eine Reinigungslotion ist besonders dann wichtig, wenn Wasser zum Waschen oder für ein Bad nicht vorhanden ist, wie etwa auf Reisen. Sinn der Reinigungslotion ist es deshalb, leicht und schonend von Verschmutzungen zu befreien, ohne dass dabei die Haut angegriffen wird. Deshalb enthält sie desinfizierende und
entzündungshemmende Zusätze und kann damit auch dazu beitragen, dem Wundwerdenvorzubeugen. Wenn ein Baby keine Seife verträgt, kann anstelle von Kinderseife auch alkalifreie Reinigungslotion verwendet werden.
- Kinderseife: Kinderseifen sind milder und schonender als normale Seife, deren alkalische Inhaltsstoffe (Lauge) schnell zu Reizungen führen können. Kinderseifen sind deshalb neutral und enthalten rückfettenden Inhaltsstoffe, die den sogenannten natürlichen Säureschutzmantel der Haut nicht angreifen und der Haut kein natürliches Fett entziehen. Manche Kinderseifen enthalten noch eine bienenwachshaltige Creme oder auch balsamische Heilpflanzenöle wie zum Beispiel Kamille. Wichtig ist es, dass Kinderseife nicht oder nur sehr gering parfümiert ist.
- Kinderpuder: Kinderpuder war früher ein nicht wegzudenkendes Babypflegeprodukt. Heute verwenden viele Eltern statt dessen Kinderöl oder Kindercreme, denn durch die Feuchtigkeit in der Windel kann Puder schnell krümeln und verklumpen, wodurch es zu Hautreizungen kommen kann. Kinderpuder besteht aus Talkum und weißer Tonerde (Zinkoxyd) sowie einigen speziellen Zusatzstoffen.
- Kindercreme:Kindercremesoll die Haut des Babys geschmeidig halten und ihren natürlichen Fettgehalt nicht angreifen. Außerdem schützt sie vor Einwirkungen von außen, wie Urin und Stuhl, und beugt Entzündungen vor. Die wichtigsten Eigenschaften einer guten Kindercreme sind, dass sie sich leicht verstreichen läßt und einen elastischen Schutzfilm bildet. Sie sollte auch einfach aus der Kleidung auswaschbar sein. Grundlage der Cremes ist meistens hautfreundliches Glyzerin-, Euzerin-, oder Lanolin. Entzündungshemmendes weißes Zinkoxyd,
Vitamine (A und E) sowie verschiedene pflanzliche Auszüge. Eine Kindercreme ist meist nur geringfügig mit planzlichen Duftstoffen parfümiert und deshalb auch bei Erwachsenen mit sensibler Haut besonders beliebt.
- Badewasserzusatzstoffe: Bei Badewasserzusätzen ist es besonders wichtig, dass sie keine Rückstände auf der Haut hinterlassen, die zu Reizungen führen könnten. Der Reinigungseffekt des Zusatzes ist oft zweitrangig, meistens dient er eher dazu, besondere Heilwirkungen auszuüben oder um die Haut zu pflegen. Dies wird meistens durch Pflanzenextrakte erreicht, denen spezielle Wirkungen auf dem Organismus zugesprochen werden: Baldrian zum Beispiel wirkt beruhigend, entspannend und schlaffördernd. Fichtennadeln wirken eher kräftigend. Heublumen stoffwechselanregend, Hopfen schlaffördernd, Kamille beruhigend und entkrampfend, Lavendel belebend und entspannend, Melisse entkrampfend, entspannend und beruhigend, Rosmarin kreislaufanregend, Thymian schleimlösend. Der Auszug der Ringelblume, Calendula, beugt Feuchtigkeitsverlusten vor. Mehr über das Baden des Babys....








