Babypflege & Hygiene
Die Pflege der zarten Babyhaut
Die Haut ist nicht nur die Hülle des Körpers, sie ist auch Sitz des Tastsinns. Durch sie nimmt der Mensch Wärme und Auskühlung, Schmerzen und Berührungen wahr. Als das größte Organ des Menschen macht die Haut bei einem jungen Baby fast die Hälfte seines Körpergewichts aus.
Und schon gleich nach der Geburt muß die Haut eines Babys besonderen Belastungen standhalten: Zum Schutz vor Hitze und Kälte wird die Haut ständig bedeckt und zusätzlich durch die Druckbelastung des ständigen Liegens beansprucht. Die Babyhaut ist außerdem fast ständig der Feuchtigkeit durch Spucke, Essensreste, Schwitzen und Ausscheidungen ausgesetzt.
Besonders anfällig sind auch die zahlreichen Hautfalten, hier sammeln sich leicht Hauttalg und Reste von Pflegeprodukten an. Bei Reizempfindungen auf der Haut kann sich ein Baby nur schwer verständlich machen. Deshalb ist der Grundsatz der Babyhautpflege:
Regelmäßige, schonende Reinigung und Befreiung von Haut Rückständen
Am wichtigsten sind Gesicht und Windelbereich
Außerdem sollten die verwendeten Pflegeprodukte den natürlichen Schutzmantel der Haut unterstützen und verstärken. Die wichtigsten Regionen sind das Gesicht und der Windelbereich.
Dabei sollte folgendes beachtet werden:
Erst nachdem die Haut eines Babys vollständig von Rückständen befreit ist, dürfen Cremes oder Salben aufgetragen werden. Zum Säubern ist ein Reinigungsbad am besten geeignet. Unterstützend wirken Kinderseife oder Kinderöl.
Gesichtshaut muss atmen können
Für die Pflege des Gesichtes sollte statt Öl oder Fettsalbe, die die Atmung der Haut behindern können, eine Kindercreme verwendet werden. Diese pflegt die zarte Kinderhaut ohne sie vor der Umwelt zu verschließen. Der Windelbereich dagegen muss sowohl gepflegt als auch geschützt werden, eine zinkhaltige Salbe ist hierfür am geeignetsten, denn sie bewahrt die Haut vor dem Wundwerden durch die mitunter aggressiven Einwirkungen der Körperausscheidungen.
Die gesamte Haut eines Babys sollte nur unter besonderen Umständen vollständig eingefettet werden. Die Körperhaut wird in der Regel auf natürliche Weise geschmeidig gehalten und dieser Ablauf sollte nur dann gestört werden, wenn die Haut trocken und schuppig ist oder wenn überdurchschnittlich häufig und lange gebadet wird und dabei auch noch stärker entfettend wirkende Seifen oder Badezusätze verwendet werden.
Auch dann sollte statt Öl lieber eine milde Kindercreme sehr sparsam aufgetragen werden. Ob die Haut des Babys zusätzliches Einfetten benötigt bemerkt die Mutter meistens instinktiv von selbst, ansonsten kann der Haus- bzw. Kinderarzt Ratschläge erteilen.








