Babypflege & Hygiene
Windelinhalt und Trockenlegen
Eine geregelte Verdauung zeigt, dass es dem Kind gut geht und trägt zum Wohlbefinden des Kindes bei. Veränderungen in der Frequenz oder Beschaffenheit können auf beginnende Gesundheitsstörungen hinweisen.
Der Stuhlgang von Brustkindern unterscheidet sich in Geruch und Aussehen von dem der Flaschenkinder. Verdauungsprobleme kommen bei gestillten Babys eher selten vor und der Stuhl ist normalerweise flüssig bis pastig, goldgelb bis grünlich und riecht etwas säuerlich. Da Brustkinder die Muttermilch besonders gut ausnutzen, ist es nicht ungewöhnlich, wenn während eines Tages kein Stuhl in der Windel zu finden ist. Der Stuhl von Flaschenkindern ist dunkler und fester und sein Aussehen abhängig von der Art der Nahrung. Babys, die
Trockenlegen
Das Wickeln ist zu jeder Mahlzeit, also insgesamt fünf- bis sechsmal am Tag in drei bis vierstündigen Abständen notwendig. Da viele Kinder gerade beim Füttern gerne ihr Geschäft erledigen, ist das Wickeln nach der Mahlzeit sinnvoll. Manche Säuglinge vertragen das Bewegtwerden mit vollem Magen jedoch nicht und neigen zum Spucken, andere schlafen von der Anstrengung des Essens ermattet an der Brust oder Flasche ein und nehmen es sehr übel, fürs Wickeln geweckt zu werden. Dann ist es besser, vor der Mahlzeit zu wickeln. Zwischendurch und nachts ist das Wickeln nur notwendig, wenn das Kind besonders hautempfindlich ist oder man verdächtige Gerüche wahrnimmt.
Wichtig: Bei jedem Windelwechsel vergewissern, ob die Haut im Windelbereich einer besonderen Pflege bedarf. War die Windel nur nass und hat das Kind eine gesunde, rosige Haut, kann es eine Weile an der Luft strampeln. Das bereitet den meisten Winzlingen eine unglaubliche Freude und sie gurgeln und strahlen vergnügt und aufgeregt. Auch kann der Po nach dem Reinigen an der Luft gut abtrocknen. Auch bei leichten Hautreizungen ist der Kontakt mit der Luft heilsam.
Ist der Po arg von Stuhl verschmutzt, helfen warmes Wasser und milde Babywaschlotion besser als Öl: Die gröbsten Verunreinigungen zunächst mit Zellstoff entfernen, dann den kleinen Po mit seiner Kehrseite unter lauwarmes, fließendes Wasser halten und mit der freien Hand mit einem Waschlappen säubern.
Pflege bei einem wunden Po
Pflege bei einem wunden PoBeim Windelwechsel wird der Po von der Creme vorsichtig mit Öl gereinigt. Das Strampeln an der frischen Luft unterstützt den Heilungsprozess, wenn der Po wund ist. Reste des Reinigungsöls werden dann vorsichtig abgetupft, damit später die neu aufgetragene Wundschutzcreme besser haftet.
Tipp: Sollte das Kind auch auf die spezielle Wundschutzcreme empfindlich reagieren, kann man in der Apotheke eine Lösung aus Olivenöl und Zinksalbe herstellen lassen. Diese Mischung ist extrem reizarm und heilt den wunden Po schnell ab.
Anhaltendes Wundsein kann an zu süßer oder säurehaltiger Nahrung liegen. Bei gestillten Kindern isst die Mutter möglicherweise zu viele Zitrusfrüchte oder trinkt viel Obstsaft oder Kaffee. Selbst der Genuss von frischen Gemüsesorten, Vollkornprodukten oder Vitamin C-Präparaten kann manchmal zum Wundsein des Kindes führen. Oft bringt eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten von Mutter oder Kind ein schnelles Abheilen der wunden Stellen.








