Lungenkrebs-Nachsorge

Wiederaufflammen des Krebses früh erkennen

Die Nachsorge beginnt nach der eigentlichen Behandlung des Lungenkrebses. Sie soll dazu beitragen, ein Wiederaufflammen (Rezidiv) der Krebserkrankung oder andere begleitende Krankheiten frühzeitig festzustellen und zu therapieren sowie den Betroffenen in körperlichen, seelischen und sozialen Belangen zu unterstützen.

Bei vollständiger Entfernung des Tumors erhalten die Patienten in der Regel Termine zur Wiedervorstellung bei den Fachärzten im Abstand von einem Vierteljahr. Nach zwei Jahren ohne besondere Vorkommnisse erhöhen sich die Zwischenräume auf ein halbes Jahr. Letztlich hängt die Frequenz der Termine von den spezifischen Voraussetzungen des Patienten und vom Krankheitsverlauf ab. Bei Tumoren mit einer hohen Rezidivwahrscheinlichkeit, z.B. bei kleinzelligem Lungenkrebs, finden Nachuntersuchungen in schnellerer Reihenfolge statt.

Folgende Untersuchungen werden in der Regel durchgeführt: eine ausführliche körperliche Untersuchung, Blutanalysen und Röntgenaufnahmen des Brustkorbes. Auch Computertomografien, Ultraschalluntersuchungen der Leber oder die Spiegelung der Atemwege kommen, abhängig vom jeweiligen Krankheitsbild, infrage. Dabei spielt das Auffinden von Tochtergeschwülsten in anderen Organen (Fernmetastasen) eine bedeutende Rolle. Da sich diese besonders in Gehirn, Leber, Knochen und Nebennieren herausbilden, richtet sich das Augenmerk der Mediziner neben der Lunge speziell auf diese Organe. Von großer Bedeutung sind dabei auch die Aussagen der Patienten über ihre Beschwerden. Sie liefern wichtige Hinweise darüber, ob möglicherweise ein oder mehrere der genannten Organe befallen sind.

Starke physische und psychische Anspannung bewältigen

Ein weiterer nicht zu unterschätzender Aspekt der Nachsorge ist das Gespräch zwischen Arzt und Patient. Die Betroffenen stehen durch ihre Erkrankung und die Behandlung, die zum Teil mit beträchtlichen Nebenwirkungen verbunden ist, unter einer starken physischen und psychischen Anspannung. Im Rahmen der Nachsorge finden sie Unterstützung und Hilfe.

Schon im Krankenhaus kann die psychische Betreuung der Patienten einsetzen. Viele Kliniken bieten eine psychologische Beratung an. Auch gibt es in den meisten Einrichtungen Sozialdienste, die kompetente Hilfe leisten können. Weiterhin besteht für Betroffene die Möglichkeit, sich einer Selbsthilfegruppe anzuschließen oder sich an eine Beratungsstelle zu wenden.


Autor: Springer Medizin
Stand: Feb 6, 2008


Sie lesen gerade:

Wiederaufflammen des Krebses früh erkennen

Diese Seite bookmarken bei:
A A A

Twitter

Twitter

Folgen Sie uns auf Twitter!

Bekommen Sie täglich News in Ihrem Twitter-Feed und nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Hier geht's zu unserer Twitter-Seite

Jetzt ist Schluss!

zigarette_rauch_mann

Mit dem Rauchen aufhören

Die besten Strategien, die hilfreichsten Tipps, Austausch mit anderen Betroffenen - und kostenloser Rat vom Arzt

Rauchstopp

LungenKrebsC - Die Lungenkrebs-Community

LungenKrebsC - Die Community zum Thema Lungenkrebs

Jetzt kostenlos anmelden

LungenkrebsC ist eine kostenlose Health-Community, die all diejenigen auf einer Plattform zusammenbringen möchte, die mit dem Thema Lungenkrebs zu tun haben.

hier kostenlos anmelden

Alle Specials

Kennen Sie unsere Krebs-Specials?

Alle Krebs-Specials auf LIFELINE im Überblick. Die meisten jeweils mit Expertenrat und Forum.

INFO