Abwechslungsreiche Äpfel
Was steckt in den verschiedenen Sorten
Der Deutschen liebstes Obst sind Äpfel. Mehr als ein Drittel der Bundesbürger beißt fast täglich in einen Apfel, hat die CMA herausgefunden. Das schmeckt und ist gesund: In Äpfeln stecken viele bioaktive Substanzen.
Vor allem Frauen greifen gerne zum verführerischen Obst. Bemerkenswerterweise bevorzugen sie säuerliche Äpfel, während Männer eher zu den süßen Sorten neigen. Aber: "Saftig" und "knackig" mögen es beide Geschlechter gern. Jedenfalls beim Apfel.
Weltweit soll es mehr als 8.000 Apfelsorten geben, in Deutschland sind es schon satte 3.000. Ende Juli, Anfang August beginnt das Apfeljahr, mit dem hellgrünen Jakob Klar, kurz "Klarapfel" genannt. Danach kommen die frühen Sorten, wie Delbard Estivale und der Gravensteiner. Anfang September beginnt die Haupternte und das Angebot wächst. Manche Äpfel müssen nach der Ernte noch gelagert werden, um nachzureifen, und kommen erst im Winter auf den Markt.
Küchentipps: Für Suppen und Salate empfehlen sich säuerliche Äpfel wie Jakob Klar, Gravensteiner, Rubinette, Elstar, Jamba, Boskoop, Glockenapfel und Ontario. In Verbindung mit Gemüse, Fleisch und Wurst kommen die aromatisch würzigen Sorten zur Geltung wie Alkmene, Cox Orange, Holsteiner Cox, Rubinette, Ingrid Marie, James Grieve, Gravensteiner, Goldparmäne oder Berlepsch. Beim Backen kommt es auf die Art des Kuchens an: Flache Kuchen brauchen eher saftige Äpfel wie Gravensteiner, Jakob Lebel, Berlepsch oder Boskoop, während gedeckte Kuchen nur solche Sorten vertragen, die ihre Form behalten und keine oder möglichst wenig Flüssigkeit abgeben wie Golden oder Red Delicious und Jonagold.



