Paprika
Eine bunte Vitamin-C-Bombe
Der Paprika ist eine der gesündesten Gemüsesorten: Eine mittelgroße Frucht enthält bereits ein Viertel der empfohlenen Vitamin-C-Menge für Erwachsene. Und das ist längst nicht der einzige Nährstoff, den die Schoten liefern. Hinzu kommt: Paprika fördert die Verdauung. Da ist es ein Glück, dass sich dieses Gemüse so vielfältig in der Küche einsetzen lässt.
Auch Figurbewusste können Paprika bedenkenlos knabbern: Sie sind fettfrei und kalorienarm. Ihr Ballaststoffgehalt kann sich ebenfalls sehen lassen: Täglich einen Paprika regt die Verdauung auf natürliche Art an. Eine Schote enthält bereits ein Drittel der empfohlenen Ballaststoffmenge. Neben Vitamin-C stecken im frischen Paprika reichlich Kalium, Magnesium, Eisen und Kalzium.
Schoten lindern Verdauungsstörungen
Wegen des hohen Kalziumgehalts tut Paprika Knochen und Gelenken gut. Auch bei Durchfall, Verdauungsstörungen und Blähungen hat sich der Verzehr von Paprika bewährt. Das liegt an dem scharf schmeckenden Stoff Capsaicin. Er sitzt vorwiegend in den weißen Scheidewänden der Früchte. Wer übrigens unter häufigem Aufstoßen leidet, sollte die Schalen der Früchte durch Blanchieren (kurzes Abkochen in heißem Wasser) abziehen.
In der Küche ein Tausendsassa
Paprika können roh in Salaten oder gedünstet und gegrillt gegessen werden. Sie sind auch Bestandteil vieler mediterraner Gerichte. Gefüllt schmecken sie besonders lecker mit Hackfleisch und Reis. Mit Hirse und Käse lassen sie sich gut vegetarisch zubereiten. Paprika bringt Farbe ins Essen: Bunte Schoten regen Auge und Appetit zugleich an. Suppen und Saucen auf Paprikabasis schmecken sehr lecker zu Pasta und Hackfleisch.
Paprika halten sich eine Woche im Kühlschrank
Frische Paprikaschoten sind das ganze Jahr erhältlich. Die Wintermonate sind jedoch ihre Hauptsaison. Dann schmecken sie besonders fruchtig und aromatisch. Paprika lassen sich zwei bis drei Tage bei Zimmertemperatur, oder bis zu einer Woche im Kühlschrank lagern. In geputztem Zustand oder als Bestandteil von Speisen bleiben die Schoten auch nach dem Einfrieren aromatisch und knackig.
Ob grün, gelb oder rot ist eine Frage der Reife
Die Farbe der Paprika zeigt, in welcher Reifephase die Schoten geerntet wurden. Grüne Paprika sind unreife Schoten. Sie haben noch keinen großen Eigengeschmack und wenig Aroma. Bei gelben Schoten ist der Reifegrad schon etwas ausgeprägter, was sich im Geschmack und Aroma zeigt. Eine voll ausgereifte Paprikaschote erstrahlt in kräftigem Rot. Sie hat einen sehr intensiven Geschmack und ist besonders aromatisch.
Die landwirtschaftliche Experimentierfreudigkeit bringt mittlerweile auch Gemüsepaprika in anderen Farben hervor. So gibt es weiße, hellgelbe und sogar schwarze Schoten zu kaufen. Sie haben einen ähnlichen Geschmack wie grüne unreife Schoten und sind meist etwas kleiner.
Kleine, kugelige, spindelförmige Früchte (Chilischoten und Gewürzpaprika) schmecken scharf. Sie werden getrocknet und zu Paprikagewürz verarbeitet. Delikatesspaprika und edelsüßer Paprika finden wegen ihrer milden Würze am meisten Verwendung. Die Schärfe von Rosenpaprika ist eine Warnung wert: In ihm sind auch die sehr scharfen Samenkörner und Scheidewände mit vermahlen.







